Medizinische Intensivtherapiestation 605/2A
Die Intensivtherapiestation 605/2A wird in enger Kooperation mit der Medizinischen Intensivtherapiestation 605/2B der I. Medizinischen Klinik betrieben.
| Kontakt | Telefon | Fax |
|---|---|---|
| Arzttelefon | 06131 17-2741 /-2729 | 06131 17-6605 |
| Stationssekretariat | ||
| Pflegedienst | 06131 17-2416 o. 2940 |
Besuchszeiten
Besuchszeiten sind täglich von 15:00 - 17:00 Uhr und nach Rücksprache mit der Pflege (Tel. siehe oben)
Leitungsteam

Clinical Manager // Leiter Intensivstation 605/2A // Oberarzt Interventionelle Kardiologie
Weitere Informationen

Stationsleitung Pflege Station 605 / 2A

Stationsleitung Pflege Station 605 / 2A

Funktions-Oberarzt Intensivstation
Stationsteam 605 / 2A

Seitenübersicht
- Die Station
- Spektrum
- Ausstattung
- Personal
Die Station
Die Station 605/2A bietet eine fachübergreifende Betreuung intensivpflichtiger Patienten mit allen Formen lebensbedrohlicher Erkrankungen aus dem gesamten Spektrum der Inneren Medizin. Weiterhin betreuen wir postoperative Patienten, sowie lebensbedrohliche Erkrankungen aus dem neurologischen Fachgebiet. Hierfür stehen Intensivtherapiebetten (Einzelzimmer) mit allen Möglichkeiten intensivmedizinischer Maximalversorgung und Überwachungsbetten (Intermediate Care, Zwei-Bett-Zimmer) zur Verfügung.

- Intensivtherapiebett
Spektrum
Neben der Versorgung von Patienten/-innen mit lebensbedrohlichen Krankheitsbildern aus der internistischen und neurologischen Notaufnahme sowie umliegender Krankenhäuser besteht eine enge Kooperation mit der Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie sowie der III. Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Pneumologie und Haematologie/Onkologie. Das Spektrum intensivmedizinisch
behandelter Krankheitsbilder ist folglich sehr breit:
- Schwere Infektionserkrankungen wie z.B. Pneumonie, Sepsis, Meningitis
- Herzinfarkt, kardiogener Schock, lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen, entzündliche Herzerkrankungen, dekompensierte Herzinsuffizienz.
- Alle Formen des Lungenversagens
- Akutes Nierenversagen
- Krisenhafte Entgleisungen stoffwechselbedingter und endokrinologischer Erkrankungen
- Alle Formen akuter Gerinnungsstörungen und thromboembolischer Erkrankungen
- Akute neurologische Erkrankungen wie respiratorpflichtige zerebrale Insulte, myasthene Krisen, Guillain-Barré-Syndrom
Darüber hinaus gehört durch die unmittelbare räumliche und logistische Anbindung der Beratungsstelle für Vergiftungen (Giftinformationszentrale Mainz) bereits seit 1966 auch die intensivmedizinische Versorgung akuter Vergiftungen zu unseren speziellen Aufgaben (überregionales Behandlungszentrum und klinische Toxikologie).
Ausstattung
Es werden
sämtliche medikamentösen und apparativen Verfahren moderner Intensivtherapie praktiziert:
- Kontinuierliche Herz-Kreislauf- und Rhythmusüberwachung, invasiv und nichtinvasiv
- Respiratortherapie, invasiv und nichtinvasiv, an jedem Bettplatz, Hochfrequenzbeatmung (Novalung Vision alpha), extrakorporale CO2-Elimination (iLA)
- Ballonpumpen – Gegenpulsation, katheterbasierte Kreislaufunterstützungssysteme (z.B. Impella)
- Bronchoskopie, Punktionstracheotomie
- Extrakorporale Verfahren:
- Hämodialyse, Hämodiafiltration, CVVH, Membranplasmaseparation, Hämoperfusion, Immunadsorption
- Differenzierte künstliche Ernährung:
- intravenös, per (Gastral-, Duodenal-, Jejunal-)Sonde, PEG, PEJ
- Spezielle Antidotbehandlung
- Hypothermie-Therapie nach Reanimation (Arctic Sun)
Personal
Das Pflegeteam besteht aus ca. 45 erfahrenen Mitarbeiter/-innen, überwiegend mit Fachweiterbildung „Intensivpflege“. Es besteht die Möglichkeit an der Fachweiterbildung für Intensivpflege und Anästhesie teilzunehmen.
Das ärztliche Team umfasst 10 Assistenten(innen) im Schichtdienst und 1 Stationsarzt. Alle Mitarbeiter/-innen verfügen über Intensivtherapieerfahrung und teilweise Facharztqualifikation, sowie Weiterbildung in „spezieller internistischer Intensivmedizin“. Der Leiter des Bereiches verfügt über die volle Weiterbildungsermächtigung in der Fachqualifikation Spezielle Internistische Intensivmedizin.
