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II. Medizinische Klinik
und Poliklinik
Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin
 

Spezialsprechstunde Herzinsuffizienz und Herztransplantation

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Anmeldung Frau Müller / Frau Gogol 06131-17 2827 06131-17 6656

Ärzte-Team

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Ärztlicher Leiter PD Dr. med. Ascan Warnholtz 06131-17 3746
Dr. med. Ulrich Hink 06131-17 2230
Dr. med. Nicole Toussaint  
Dr. med. Jörn Dopheide  
Dr. med. A. Jabs  

Kooperationspartner

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Prof. Dr. Dr. U. Mehlhorn Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie  
Dr. W. Kasper-König Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie  

Allgemeine Informationen zur Herzinsuffizienz- und Herztransplantations-Sprechstunde:

Die Herzinsuffizienz- und Herztransplantationsambulanz ist eine Spezial-Sprechstunde für Patienten mit Herzschwäche (Herzinsuffizienz), für die möglicherweise kurz- bis mittelfristig eine Herztransplantation als Behandlungsmöglichkeit in Frage kommt. In Europa leiden mehr als 10 Millionen Menschen unter einer Herzinsuffizienz. Ihre  Häufigkeit steigt mit zunehmendem Alter.
Die wichtigste Ursache einer Herzinsuffizienz ist die Durchblutungsstörung der Herzkranzgefäße (koronare Herzerkrankung), insbesondere nach Auftreten eines Herzinfarkts. Neben der koronaren Herzerkrankung kommt es jedoch auch bei länger bestehendem Bluthochdruck, nach einer Herzmuskelentzündung (Myokarditis), bei länger bestehenden bedeutsamen Herzklappenfehlern oder bei primären Erkrankungen der Herzmuskelzellen (Kardiomyopathie) zu einer Herzinsuffizienz. Nach Überweisung durch den Hausarzt oder niedergelassenen Facharzt bieten wir unseren Patienten eine umfassende Diagnostik der Ursachen ihrer Herzinsuffizienz an.

Für die Diagnostik wird das gesamte Spektrum der nichtinvasiven kardiologischen Diagnostik mit transthorakaler und transösophagealer Echokardiographie, Ergometrie, Spiroergometrie, Langzeit-EKG und Langzeit-Blutdruckmessung, sowie der invasiven Diagnostik mit Links- und Rechtsherzkatheter und Herzmuskelbiopsie eingesetzt. Ergänzend werden abdominelle Sonographien, nichtinvasive angiologische Untersuchungen, röntgenologische Untersuchungen, allgemein klinisch-chemische und spezielle Laboruntersuchungen (z.B. NT-pro-BNP, Medikamentenspiegel der Immunsuppressiva) sowie konsiliarische Untersuchungen anderer Fachrichtungen durchgeführt.

Therapeutisch wird zunächst eine gezielte Behandlung der jeweiligen Ursache der Herzinsuffizienz angestrebt. In Zusammenarbeit mit der rhythmologischen Abteilung unserer Klinik werden die Patienten bei entsprechender Indikation mit implantierbaren Defibrillatoren und zusätzlich gegebenenfalls mit einer biventrikulären Stimulation zur Synchronisation der beiden Herzkammern versorgt. Des weiteren wird eine leitliniengerechte symptomatische, medikamentöse Behandlung der Herzinsuffizienz eingeleitet. Die Patienten werden entweder einmalig konsiliarisch zur Überprüfung der Indikation für eine Herztransplantation überwiesen oder werden langfristig im Rahmen der Sprechstunde ambulant betreut.
Die Indikationsstellung für eine Herztransplantation erfolgt nach festgelegten Kriterien in Zusammenarbeit mit der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie (Direktor: Prof. Dr. C.-F. Vahl). Bei Vorliegen einer Indikation für eine Herztransplantation und nach eingehender Aufklärung des Patienten sowie dessen vorliegenden Einverständnis zur Herztransplantation erfolgt die Anmeldung bei der Vermittlungsstelle für Transplantationen, der Stiftung Eurotransplant in Leiden/ Holland. Bis zu der Herztransplantation erfolgt eine weitere engmaschige Betreuung des Patienten im Rahmen der Sprechstunde. Nach erfolgter Herztransplantation werden sie in enger Anbindung ambulant weiter behandelt und der Verlauf in regelmäßigen Abständen kontrolliert. Für Patienten mit einer terminalen Herzinsuffizienz hat sich Herztransplantation als ein lebensverlängerndes Behandlungsverfahren erwiesen.

Untersuchungsprogramm der Herzinsuffizienz- und Transplantationssprechstunde

Alle nichtinvasiven Untersuchungen zur Diagnostik der Herzinsuffizienz werden in Gebäude 605 2H im 2. OG durchgeführt. Der zeitliche Ablauf der Untersuchungen wird nach der Anmeldung festgelegt. Nach der Anmeldung erfolgt in der Regel zuerst eine Blutentnahme und ein Ruhe-EKG. Im Anschluss erfolgt ein Echokardiogramm und eine Ergometrie/Spiroergometrie. Nach Abschluss der Untersuchung erfolgt ein ausführliches Arztgespräch, in dem alle Befunde besprochen und das weitere Vorgehen diskutiert wird. Je nach Erfordernis kann dieses Basisprogramm durch die invasive Diagnostik (Koronarangiographie, Rechtsherzkatheter, Myokardbiopsie), die in Gebäude 605 2D durchgeführt wird, sowie Röntgenuntersuchungen (in Gebäude 605 EG), Sonographie des Abdomens (Gebäude 701 2. OG) oder gegebenenfalls auch eine Computertomographie und/oder Magnetresonanztomographie erweitert werden.

Notfall-Telefonnummern

Notaufnahme:
Arzt-Telefon: 06131 17-2283
Pflegedienst: 06131 17-3035

Chest Pain Unit:
Arzt-Telefon: 06131 17-7777

Kardiologische
Intensivstation:
Arzt-Telefon: 06131 17-2729

Rhythmushotline für Ärzte:
Telefon: 0172-1763850

Auskunft

Hauptpforte
06131 17-2555

Pforte Geb. 605
06131 17-6310

Patienten-Management

Case-Management:
Frau G. Maas
Tel. 06131 17-5354

Patienten-Aufnahme:
Tel. 06131 17-2633,
      06131 17-3290

Kontakt

Leitung:
Univ.-Prof. Dr. med.
Thomas Münzel
Direktor der 2. Medizinischen Klinik und Poliklinik
Tel. 06131 17-7251 / 5737
Fax 06131 17-6615
E-Mail: tmuenzel@uni-mainz.de

Hausanschrift:
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
2. Medizinische Klinik und Poliklinik
Langenbeckstr. 1
55131 Mainz