Schwerpunkt Elektrophysiologie / Rhythmologie: Diagnostik und Therapie von Herzrhythmusstörungen
| Kontakt / Anmeldung | Telefon | Fax | |
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| Ärztliche Leitung | Univ.-Prof. Dr. med. T. Rostock | 06131 17-7218 | 06131 17-5534 |
| Anmeldung Elektrophysiologie | Renate Stauder-Eiers | 06131 17-7218 | 06131 17-5534 |
| ICD-Sprechstunde | Andrea Kollmus | 06131 17-7058 | 06131 17-3418 |
| Schrittmacher-Sprechstunde | Raum Ruhe-EKG | 06131 17-2548 | 06131 17-6656 |
Herzrhythmusstörungen können unterschiedliche Symptome verursachen. Neben typischem Herzrasen und Herzstolpern ("Herzkasper") können auch eine plötzliche Bewusstlosigkeit oder Schwindelanfälle durch Herzrhythmusstörungen bedingt sein. Auch kann sich aufgrund von Herzrhythmusstörungen eine Luftnot verstärken oder die Belastbarkeit kann abnehmen. Im Rahmen des Schwerpunktes Elektrophysiologie werden Herzrhythmusstörungen diagnostiziert und behandelt. Dazu stehen Langzeit-EKG, Ergometrie, Kipptisch und die elektrophysiologische Untersuchung (EPU) zur Verfügung.
Während einige Rhythmusstörungen nicht behandlungsbedürftig sind, kann in anderen Fällen die Einnahme von Medikamenten notwendig sein. Bei vielen Rhythmusstörungen kann bereits im Rahmen der elektrophysiologischen Untersuchung eine Katheterablation (Verödung) durchgeführt und die Rhythmusstörung damit dauerhaft behoben werden. Bei Vorhofflattern oder Vorhofflimmern kann in vielen Fällen ebenfalls eine Ablation durchgeführt werden. Bei anderen Erkrankungen wie Bradykardien oder ventrikulären Tachykardien kann zur Vorbeugung und Behandlung ein Herzschrittmacher oder ein Defibrillator implantiert werden und/oder ebenfalls eine Ablationsbehandlung durchgeführt werden.
In unseren Spezialambulanzen für Herzschrittmacher und Defibrillatoren betreuen wir über 4.000 Patienten in regelmäßigen Abständen. Damit für Schrittmacher- oder ICD-Patienten, die nicht in der Nähe der Mainzer Unimedizin wohnen, die Nachsorge vereinfacht werden kann, werden seit einiger Zeit auch telemetrische Überwachungsmöglichkeiten eingesetzt. Durch telefonische Kontrollen, die über das Internet gesendet werden können, ersparen wir Patienten bei konstanter telemetrischer Überwachung vermehrte Kontrollen in unserer Klinik.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Abteilung für Elektrophysiologie.
