CardioAkut - Kardiologische Praxis Mainz
Die Kardiologische Praxis Mainz und die 2. Medizinische Klinik möchten durch eine Kooperation eine weitere Verbesserung der Betreuung von Patienten mit akuten Herzbeschwerden ermöglichen. Ziel der Kooperation ist die gemeinsame und abgestimmte Akutversorgung von Patienten mit kardialen Beschwerden in der Region Mainz und Rheinhessen zur Steigerung der Versorgungsqualität bei kardialen Notfällen.
Noch vor wenigen Jahren mussten sich Patienten mit Herzbeschwerden in Mainz an mehreren Stellen vorstellen. Für sie war es sehr unübersichtlich zu erkennen, wer zu welchem Zeitpunkt zuständig war, beziehungsweise welche Institution überhaupt geöffnet hatte.
Im Juli 2005 führte die 2. Med. Klinik der Universitätsmedizin die Chest Pain Unit (CPU) ein. Die Brustschmerz-Einheit wurde zur Betreuung von akuten Herzschmerzen als stationäre Abteilung neben der allgemeinen Notaufnahme installiert. Sie war die zweite universitäre Einrichtung dieser Art in Deutschland. Der Erfolg stellte sich rasch ein und die Mainzer Chest Pain Unit hat mittlerweile Modellcharakter für ganz Deutschland.
Nun wurde als weitere Neuerung die Kooperation mit der Kardiopraxis Mainz begonnen. Gemeinsam mit den Spezialisten von der Bahnhofstraße wird nun das Versorgungsangebot weiter verbessert, so dass sowohl eine ambulante als auch stationäre Abklärung optimal für die Patienten an einem Ort erfolgen kann. Die Kardiopraxis hat daher einen Teil ihrer Praxisräume mit ihrer Notfallsprechstunde an die Universitätsklinik verlagert, so dass nun in direkter räumlicher Nachbarschaft zur CPU für die Patienten ein Komplettangebot besteht.
Für beide Beteiligten war wichtig, dass sowohl die Praxis als auch die Klinik ihre Identität nicht aufgeben und weiterhin eigenständig nebeneinander bestehen können. Für die Patienten hat es den großen Vorteil, dass es für sie in Mainz eine gemeinsame Anlaufstelle gibt, wo akute Herzbeschwerden komplett abgeklärt werden können; Kräfte werden gebündelt und Doppeluntersuchungen vermieden. Der Datenaustausch im Falle einer Über- oder Zuweisung erfolgt auf kürzestem Weg. Rückfragen können im persönlichen Gespräch sofort erfolgen. Bei einer Verlegung in Notfallsituationen kommt es nicht zu Zeitverlusten, da der Patient sich bereits am Ort der maximalen Versorgung befindet.
