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II. Medizinische Klinik
und Poliklinik
Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin
 

Herzkatheter

Kontakt
Kontakt Telefon Fax
Ärztliche Leitung Univ.-Prof. Dr. T. Gori 06131 17-2892  
Stationsleitung Fr. A. Frese 06131 17-6357 06131 17-6669
stellv. Stationsleitung F. Becker 06131 17-6357 06131 17-6669
Sekr. Frau B. Kleber 06131 17-2090 06131 17-6669
Im Herzkatheterlabor

Die Diagnostik und Behandlung von Patienten mit einer koronaren Herzkrankheit bildet den Schwerpunkt der Aufgaben des Herzkatheterlabors. Die koronare Herzkrankheit ist Folge der Atherosklerose der Herzkranzgefäße (Koronararterien) und führt durch die Ausbildung von Engstellen (Stenosen) der Koronararterien zur Minderdurchblutung des Herzmuskels.   

Die Linksherzkatheteruntersuchungen mit Koronarangiographie, Kontrastmitteldarstellung der linken Herzkammer (Laevokardiographie) und der Aorta (Hauptschlagader) sowie die Rechtsherzkatheteruntersuchungen mit Druckmessung im Lungenkreislauf und Kontrastmitteldarstellung der Lungenarterien (Pulmonalisangiographie) werden an zwei Katheteranlagen mit digitaler Bildverarbeitung durchgeführt. Zur weiterführenden Diagnostik der Koronararterien stehen intravaskulärer Ultraschall (IVUS), intravaskuläre Druckdrahtmessung (Pressurewire) und die intrakoronare Endothelfunktionsprüfung (Acetylcholin intrakoronar) zur Verfügung. Relevante Koronararterienstenosen werden mit Ballonaufweitungen (Ballondilatation=PTCA), in über 90% der  Fälle  mit Implantation eines Stents (Gefäßstützen) behandelt. Derzeit werden bei ca. 50% der Koronararterienstenosen medikamentenbeschichtete Stents eingesetzt.

Bei akuten Herzinfarkten, welche durch den plötzlichem Verschluss einer Koronararterie gekennzeichnet ist, ist die beste Therapie eine sofortigen Herzkatheteruntersuchung diagnostiziert und mit einer PTCA mit Stentimplantation. Für die Behandlung akuter Herzinfarkte steht in einer 24-Stundenrufbereitschaft täglich ein erfahrenes Team aus zwei Ärzten und einer speziell geschulten Pflegekraft bereit. Außerdem ist das gesamte Spektrum der Intensivmedizin, der medikamentösen Begleittherapie mit Glykoprotein IIb/IIIa-Inhibitoren und direkten Thrombininhibitoren, der vorübergehenden Implantation einer kreislaufunterstützenden aortalen Gegenpulsation sowie eine enge Anbindung an die Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie jederzeit verfügbar.

Die Verwendung neuester Materialien und die regelmäßige Fortbildung von ärztlichem und Pflegepersonal ermöglicht ein hohes Maß an Sicherheit für den Patienten. Die gute Zusammenarbeit mit Kliniken der Region und dem Rettungssystem ermöglicht den schnellen Transport und die Versorgung von Patienten, die initial in anderen Kliniken mit einem akuten Herzinfarkt aufgenommen werden.

Neben der Diagnostik und Behandlung der koronaren Herzkrankheit werden zur Diagnostik der Ursachen einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz) Links- und Rechtsherzkatheteruntersuchungen mit Entnahme einer Herzmuskelgewebeprobe (Myokardbiopsie) durchgeführt. Bei entsprechenden Beschwerden können offene Vorhofseptumdefekte (ASD) und offene Foramina ovale (PFO) durch Implantation eines Schirmchenverschluss-Systems (Okkluder) verschlossen werden.

Notfall-Telefonnummern

Notaufnahme:
Arzt-Telefon: 06131 17-2283
Pflegedienst: 06131 17-3035

Chest Pain Unit:
Arzt-Telefon: 06131 17-7777

Kardiologische
Intensivstation:
Arzt-Telefon: 06131 17-2729

Rhythmushotline für Ärzte:
Telefon: 0172-1763850

Auskunft

Hauptpforte
06131 17-2555

Pforte Geb. 605
06131 17-6310

Patienten-Management

Case-Management:
Frau G. Maas
Tel. 06131 17-5354

Patienten-Aufnahme:
Tel. 06131 17-2633,
      06131 17-3290

Kontakt

Leitung:
Univ.-Prof. Dr. med.
Thomas Münzel
Direktor der 2. Medizinischen Klinik und Poliklinik
Tel. 06131 17-7251 / 5737
Fax 06131 17-6615
E-Mail: tmuenzel@uni-mainz.de

Hausanschrift:
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
2. Medizinische Klinik und Poliklinik
Langenbeckstr. 1
55131 Mainz