Visual Universitätsmedizin Mainz

1. June 2018

Gynäkologisches Krebszentrum, universitäres Brustkrebszentrum und Dysplasiezentrum der Universitätsmedizin Mainz re-zertifiziert

Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) bestätigt hohe Versorgungsqualität

Patientinnen mit gynäkologischen Tumoren versorgt die Universitätsmedizin Mainz gemäß höchsten qualitativen Behandlungsstandards. Um die betroffenen Frauen optimal individuell zu betreuen, verfügt die Universitätsmedizin Mainz bereits über ein Brustkrebszentrum, ein Gynäkologisches Krebszentrum und ein Dysplasiezentrum. Alle Zentren sind in der Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Frauengesundheit angesiedelt und in das Universitäre Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) Mainz eingebunden. Die beiden erstgenannten Zentren sind als Organ-Krebszentren Teil des seit 2011 von der Deutschen Krebshilfe unterstützten Netzwerks Onkologischer Spitzenzentren (CCC) in Deutschland. Organzentren zeichnen sich dadurch aus, dass sie die gesamte Behandlungskette von der Diagnostik über die Therapie bis zur Nachsorge und Qualitätssicherung anbieten. Die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) hat nun sowohl dem Gynäkologischen Krebszentrum als auch dem Brustkrebszentrum sowie dem Dysplasiezentrum erneut bestätigt, dass sie ihre Patientinnen in jeder Versorgungsphase nach modernsten und den hohen DKG-Qualitätsanforderungen entsprechenden Standards behandeln.

Die gynäkologische Onkologie an der Universitätsmedizin Mainz zeichnet sich unter anderem durch eine Jahrzehnte lang gewachsene interdisziplinäre Zusammenarbeit aus –beispielsweise mit der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik, der Radioonkologie, der Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie, der Diagnostischen Radiologie, der Pathologie und der Nuklearmedizin oder auch mit den Chirurgen. Der kompetente Austausch und die sehr gute Zusammenarbeit mit den Experten anderer Kliniken der Universitätsmedizin Mainz kommt immer mehr Patientinnen zu Gute: Die einzige Universitätsfrauenklinik in Rheinland-Pfalz verzeichnet einen konstanten Anstieg ihrer Leistungszahlen.

Bei der Begehung vor Ort hoben die Auditoren die interdisziplinäre Kooperation auf universitärem Leistungslevel durch die Kooperationspartner ebenso positiv hervor wie die aktive Einbindung in wissenschaftliche Studien. Auch das Engagement der ärztlichen Mitarbeiter in allen Arbeitsgruppen der Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Onkologie (AGO) zur Erarbeitung der aktuellen Leitlinien der Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) werteten die Auditoren als Plus. Als den Behandlungserfolg fördernd, erachteten sie darüber hinaus die vorhandene persönliche Zuwendung und Betreuung durch einen festen ärztlichen Ansprechpartner für die Patientinnen, denn sie ist wichtig für die Entwicklung eines engen Arzt-Patientinnen-Bezugs. Die gut etablierte psychoonkologische Betreuung durch Bildung eines sozial-therapeutischen Teams wirkt hier sehr positiv ergänzend – so die Feststellung der externen Experten. Ebenfalls als positiv registrierten die Auditoren die vorbildliche Kultur der prä- und postoperativen Tumorkonferenz als Basis für die interdisziplinäre Zusammenarbeit.

Einfluss auf die positive Gesamtbewertung durch die DKG hatte darüber hinaus auch der im April 2018 erstmals gestartete Ausbildungslehrgang der Fachweiterbildung „Pflege in der Onkologie“.  

Das Qualitätsmanagementsystem (QMS) des Brust- und Gynäkologischen Krebszentrums der Universitätsmedizin Mainz war bereits im vergangenen Jahr erfüllt vollumfänglich re-zertifiziert worden.

 

Weitere Informationen:
Gynäkologisches Krebszentrum Mainz http://www.unimedizin-mainz.de/igkz/uebersicht.html Brustzentrum Mainz http://www.unimedizin-mainz.de/brustzentrum/uebersicht.html

 

Kontakt
Univ.-Prof. Dr. Marcus Schmidt
Leiter Gynäkologisches Krebszentrum
Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Frauengesundheit
Universitätsmedizin Mainz, Telefon 06131 17-2683,
E-Mail:  marcus.schmidt@unimedizin-mainz.de

Dr. Roxana Schwab,
Leiterin des Dysplasiezentrums und Oberärztin am Gynäkologischen Krebszentrum an der Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Frauengesundheit,
Telefon 06131 17-2487, Fax 06131 17-5692, E-Mail:  roxana.schwab@unimedizin-mainz.de

 

Pressekontakt

Barbara Reinke, Stabsstelle Unternehmenskommunikation Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131  17-7424, Fax 06131  17-3496, E-Mail:  pr@unimedizin-mainz.de

 

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.400 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz ausgebildet. Mit rund 7.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Universitätsmedizin zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de