Studie 262
Zusammenfassung: Autologe oder allogene Transplantation im Anschluß an konventionelle Chemotherapie in jüngeren Patienten (18-60 Jahre) mit reifen (peripheren) T-Zell Lymphomen.
Indikation: reife T-Zell-Lymphome
Beschreibung: Es handelt sich um eine offene, multizentrische, prospektive, randomisierte Phase III Studie zur Bewertung der Wirksamkeit/Überlegenheit einer allogenen PBSZT im Vergleich zur autologen PBSZT. Hierzu werden alle Patienten nach Randomisierung zunächst mit 4 Zyklen konventioneller Chemotherapie (CHOP-14) und 1 Zyklus DHAP behandelt. Anschließend erhalten die Patientin in Arm A eine Hochdosistherapie (BEAM) mit anschließender autologer PBSZT. Patienten im Arm B werden nach einer Konditionierungstherapie mit Fludarabin, Busulfan und Cyclophophamid von einem Familien-/Fremdspender allogen transplantiert.
Wesentliche Einschlusskriterien
- Erstdiagnose reifes T-Zell Lymphom mit schlechtem Prognoseindex
- Alter 18 bis 60 Jahre
- Ausreichender Allgemeinzustand (ECOG 0-3)
- Schriftliches Einverständnis
Wesentliche Ausschlusskriterien
- Stadium I mit aaIPI 0
- T-lymphoblastisches Lymphom
- Kutanes T-Zell Lymphom
- Vortherapie mit Chemotherapeutika (Ausnahme Vorphasetherapie mit Vincristin und Prednisolon oder ein Zyklus (R)-CHO(E)P vor endgültiger Diagnose
- Eingeschränkte Leber- und Nierenfunktion (GOT, GPT, AP, Bilirubin ≥ 2x oberer Normwert, Kreatinin > 1,5x oberer Normwert; mit Ausnahme von Lymphom-assorziierten Leber- oder Nierenwerterhöhungen)
- Schwere kardiale Funktionseinschränkung oder Arrhythmien
- Eingeschränkte Lungenfunktion (DLCO ≤ 40%)
- HIV-Infektion
- Aktive Hepatitis
- Frühere Chemo- oder Strahlentherapie
- Weitere Tumorerkrankung oder Tumorerkrankung innerhalb der letzten 5 Jahre (Ausnahme Hautkarzinome oder Zervixkarzinome Stadium 0)
- Schwangerschaft oder Stillzeit
Ansprechpartner vor Ort:
- Hauptprüfer:
Prof. Dr. Wolfgang Herr,
Dr. Simone Thomas - Studienassistentin:
Christiane Schön,
Uschi Gerhards
