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III. Medizinische Klinik und
Poliklinik
Hämatologie, internistische Onkologie, Pneumologie
 

Klinische Forschergruppe KFO183 "OPTIMIERTE ALLOGENE LYMPHOZYTEN-THERAPIE" der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Erste Förderperiode 2007-2010, zweite Förderperiode 2010-2013

Leiter: Univ.-Prof. Dr. med. Wolfgang Herr
Sprecher: Univ.-Prof. Dr. med. Matthias Theobald
Stellvertreter: Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Matthias J. Reddehase

 

Beteiligte Einrichtungen und Projektleiter:

Gemeinsame Ziele der KFO183

Für den Therapieerfolg der allogenen hämatopoetischen Stammzelltransplantation (HSZT) bei Patienten mit hämatologischen Neoplasien sind vor allem die Spezifität und funktionelle Aktivität der T-Lymphozyten des Spenders verantwortlich. Diese vermitteln nicht nur den gewünschten Transplantat-gegen-Leukämie (graft-versus-leukaemia, GVL)-Effekt, sondern sie sind auch wesentliche Mediatoren der alloreaktiven Transplantat-gegen-Wirt-Erkrankung (graft-versus-host disease, GVHD). Fehlt den Spender-T-Lymphozyten eine wirksame Immunität gegen das humane Cytomegalovirus (HCMV) treten in HCMV-positiven Patienten nach allogener Transplantation reaktivierte Virusinfektionen auf. Auch den Natürlichen Killer (NK)-Lymphozyten des Spenders kommt nach allogener HSCT eine wichtige Rolle zu. So üben die NK-Zellen alloreaktive GVL-Reaktionen bei der HLA-haploidenten Transplantation aus. Die hier vorgestellte Klinische Forschergruppe möchte neue immunmodulatorische Strategien zur Optimierung dieser Schlüsselfunktionen der T-Zellen und NK-Zellen des Spenders für die klinische Anwendung im Rahmen der allogenen HSCT entwickeln. Diese Strategien beinhalten die selektive Depletion von alloreaktiven T-Zellen zur Reduktion der GVHD, die Steigerung des GVL-Effekts von T-Zellen und NK-Zellen zur Vermeidung des neoplastischen Rezidivs und die Induktion von protektiver Immunität zur Prävention und Therapie der HCMV-Infektion. Eine graphische Zusammenfassung der klinischen Probleme, der problemorientierten Projektgruppen sowie der einzelnen Teilprojekte ist in den Abbildungen 1 - 4 dargestellt.

The therapeutic success of allogeneic hematopoietic stem cell transplantation (HSCT) in patients with hematologic malignancies relies primarily on the specificity and the functional activity of the donor T lymphocytes. They mediate not only the desired graft-versus-leukemia effect (GvL) but contribute also significantly to alloreactivity against epithelial tissues clinically known as the graft-versus-host disease (GvHD). In addition, donor T lymphocytes lacking an effective immunity against human cytomegalovirus (HCMV) favour the re-activation of HCMV infections in HCMV-positive patients after allogeneic HSCT. Natural killer (NK) cells of donor origin play also an important role post-transplant. For instance, they execute alloreactive GvL reactions after HSCT in HLA-incompatible donor-recipient pairs. The clinical research group introduced herein desires to pursue the development of new immunomodulatory strategies that optimize these key functions of donor T cells and NK cells for the clinical implementation in the context of allogeneic HSCT. These strategies include the selective depletion of alloreactive T cells to reduce GvHD, the augmentation of the GvL effect by T cells and NK cells in order to avoid leukemia relapse and the induction of protective immunity for the prevention and therapy of HCMV infections.

Abbildung 1

Abbildung 1

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Abbildung 2

Abbildung 2

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Abbildung 3

Abbildung 3

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Abbildung 4

Abbildung 4

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Seminartermine der KFO183

  • Seminartermine DFG Klinische Forschergruppe 183 2009 (36 KB)
  • Seminartermine DFG Klinische Forschergruppe 183 2010 (59 KB)
  • Seminartermine Arbeitsgruppen "Experimentelle KMT" 2010 (59 KB)
  • Seminartermine DFG Klinische Forschergruppe 183
    2011 (87 KB)