Jahresberichte der Klinik für Anästhesiologie

Eine Universitätsklinik steckt voller Leben, voller Aktivitäten. Viele dieser Aktivitäten können Sie als Patient, als Kollege oder einfach als interessierte Person direkt erleben. Sie finden öffentlich statt und werden zumeist auch entsprechend gewürdigt. Viele weitere Aktivitäten spielen sich jedoch im Verborgenen ab und gelangen nicht primär an die Öffentlichkeit. Um allen, an den vielfältigen Unternehmungen der Klinik für Anästhesiologie Interessierten, einen Überblick über unser Wirken zu verschaffen, veröffentlichen wir seit vielen Jahren unsere Jahresberichte. Diese Berichte können Sie hier downloaden. 

Jahresbericht 2006/2007

Die Jahre 2006 und 2007 waren geprägt von engen betriebswirtschaftlichen Grenzen, die im Zuge eines klinikweiten Sanierungsprozesses gesetzt wurden. Trotzdem gelang es der Klinik für Anästhesiologie, mit der Unterstützung durch zentrale Einrichtungen des Klinikums, einige große Projekte umzusetzen. So wurden beispielsweise die Anästhesie- und Intensivarbeitsplätze vollständig neu ausgestattet, ein neues Patientendaten-Managementsystem wurde implementiert und die notfallmedizinischen Strukturen wurden durch zwei neue Notarzteinsatzfahrzeuge ergänzt. Im Bereich Forschung und Lehre konnten anspruchsvolle Publikationen in renommierten Journalen platziert und beeindruckende Drittmitteleinwerbungen realisiert werden. Durch die Schaffung neuer Arbeitsgruppen wie der Gruppe "Clinical Outcome Research" konnte das ohnehin schon breite wissenschaftliche Spektrum erweitert werden. Ein neuer Full Scale Human Patient Simulator ergänzt das Angebot der Klinik im Bereich der Lehre.

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Jahresbericht 2005

Trotz des ökonomischen Drucks, dem das gesamte Klinikum ausgesetzt war, kann die Klinik für Anästhesiologie auf ein erfolgreiches Jahr 2005 zurückblicken. So wurde erneut eine Steigerung der Zahl der durchgeführten Anästhesien und der Fallzahl der auf der anästhesiologischen Intensivstation betreuten Patienten erarbeitet. In der Notfallmedizin wurde ebenfalls eine Fallzahlsteigerung für inner- und außerklinische Transporte erreicht und die akute und chronische Schmerztherapie konnte wesentlich ausgebaut werden. Die neu eröffnete, unter der Leitung der III. Medizinschen Klinik stehende Palliativstation, ergänzt jetzt das Spektrum der Anästhesiologie. Im Forschungsbereich ist besonders der erfolgreiche Transfer des molekularbiologischen Labors der Forschergruppe "zerebrale Neuroprotektion" von München nach Mainz zu erwähnen.

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Jahresbericht 2004

Das Jahr 2004 war geprägt vom Wechsel an der Spitze der Klinik für Anästhesiologie. Nach 21 überaus erfolgreichen Amtsjahren von Herrn Professor Dr. Dr. h.c. Wolfgang Dick, übernahm zum 1. April 2004 Professor Dr. Christian Werner das Amt des Direktors der Klinik für Anästhesiologie. Trotz der seit einiger Zeit anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, konnte die Klinik 2004 wieder Steigerungen in fast allen Tätigkeitsbereichen vorweisen. So konnten zum Beispiel die Fallzahlen der durchgeführten Anästhesien, der auf der anästhesiologischen Intensivstation behandelten Patienten und der inner- und außerklinisch durchgeführten Transporte erneut gesteigert werden. Arbeitsabläufe wurden optimiert, flexible Arbeitszeiten im Sinne von Früh- und Spätschichten realisiert und auf der Intensivstation wurde ein 3-Schicht-Modell installiert.

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Jahresbericht 2003

Das gesamte Klinikum der Johannes Gutenberg-Universität stand 2003 unter einem erheblichen ökonomischen Druck, dem sich auch die Klinik für Anästhesiologie nicht entziehen konnte. Die personelle Entwicklung stagnierte, entsprechend nahm die Belastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu. Nach externer Beratung des Klinikums wurde ein neues OP-Managementkonzept umgesetzt, welches bislang jedoch nur zum Teil die gewünschten Effizienzsteigerungen bewirken konnte. Zum ersten Mal griff auch die Verpflichtung einer Malus-Regelung aus dem Jahre 2002, welche entsprechende Einsparungen notwendig machte. Trotz dieser schwierigen Bedingungen zeigte sich gegen Ende des Jahres 2003, dass ein gesunder Überschuss sowohl im Anästhesiebereich, als auch im Bereich der Intensivmedizin erwirtschaftet werden konnte.

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