Klinik und Poliklinik für Geburtshilfeund Frauenkrankheiten
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Ansprechpartner |
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| Mo - Do 8.00 - 10.00, 15.00 - 16.30, Fr 8.00 - 14.00 |
Fr. Walber |
06131 17-6856 |
06131 17-5629 |
Diese Operationen und Therapien führen wir durch:
LAPAROSKOPIE (Bauchspiegelung)
- Sterilisation
- Eileiterschwangerschaft
- Diagnostik bei Kinderwunsch (Sterilitätsdiagnostik)
- Operation bei Kinderwunsch (Fertilitätsoperation)
- Verwachsungen (Adhäsiolyse)
- Diagnostik bei chronischen Unterbauchschmerzen
- Entfernung versprengter Gebärmutterschleimhaut (Endometrioseresektion)
- Entfernung von Eierstockzysten (Zystenausschälung, Eierstockentfernung)
- Entfernung von Myomen der Gebärmutter (Myomenukleation)
- Gebärmutterentfernung (TLH oder LASH)
- Lymphknotenentfernung (pelvin und paraaortal)
HYSTEROSKOPIE (Gebärmutterspiegelung)
- Diagnostik bei Kinderwunsch
- Diagnostik bei Blutungsstörungen
- Myom - und Polypabtragung
- Endometriumablation mittels NovaSure®
- Septumdurchtrennung
- Synechiolyse (Asherman)
- Legen oder Entfernung eines IUP (Spirale)
LAPAROSKOPIE
- Die Laparoskopie, auch Bauchspiegelung genannt, bezeichnet eine Methode, bei der die Bauchhöhle und die darin liegenden Organe mit speziellen Stablinsen-Optiken (starren Endoskopen) durch kleine, vom Gynäkologen geschaffene Öffnungen in der Bauchdecke sichtbar gemacht werden. Über einen 0,3-2 cm langen Hautschnitt wird ein Trokar in die Bauchdecke eingebracht, durch den dann mit Hilfe eines Spezialendoskops (Laparoskop), das an eine Videokamera und an eine Lichtquelle angeschlossen ist, der Bauchraum eingesehen werden kann. Bei einer diagnostischen Laparoskopie wird nach der Inspektion des Bauchraumes das Instrument wieder entfernt und die Bauchdeckenwunde mittels Naht verschlossen. Bei einem operativen Eingriff werden über weitere, ebenfalls 0,3-2 cm große Hautschnitte zusätzliche Instrumente eingebracht, mit deren Hilfe die Operation durchgeführt werden kann.
HYSTEROSKOPIE
- Hysteroskopie ist der medizinischer Fachausdruck für eine transvaginale Betrachtung (Spiegelung) der Gebärmutterinnenseite mittels eines Endoskops. In der Gynäkologie wird die Hysteroskopie zur Diagnostik und als operative Hysteroskopie auch zur Therapie eingesetzt:
- die Hysteroskopie unterstützt die Ursachensuche bei Blutungsstörungen und auffälligen Befunden bei der Ultraschalluntersuchung, wenn beispielsweise zwischen einem in der Gebärmutter liegendem Myom, einem Polypen, einem Endometriumkarzinom oder einem im Gebärmutterhalskanal gelegenem Zervixkarzinom unterschieden werden muss, dabei wird das Verfahren häufig zusätzlich zur Ausschabung eingesetzt.
- Bei einer operativen Hysteroskopie wird auf den Lichtstab eine Art doppelläufiges Schaftsystem (Resektoskop) aufgesetzt. Über ein Führungssystem wird dann das eigentliche Operationsinstrument in Form von dünnen Schneidschlingen, Nadeln oder einem Rollerball eingeführt. Diese Geräte arbeiten mit elektrischem Strom und können das Gewebe damit schneiden oder verkochen. Polypen oder Muskelknoten können jetzt abgetragen werden.
ROBOTER-ASSISTIERTE LAPAROSKOPISCHE OPERATIONEN (DA VINCI)
- "DaVinci®" gilt als die modernste Entwicklung auf dem Gebiet der minimal-invasiven Operationen. Diese Roboter unterstützte Technik ermöglicht es, Bauchspiegelungseingriffe (Laparoskopie) mit maximaler Präzision bei minimaler Belastung vorzunehmen. Die Verbindung der Vorteile der minimal invasiven Laparoskopie mit der präzisen Funktionsweise eines Roboters ermöglicht kleinste Hautschnitte mit einer geringeren Traumatisierung des Gewebes, sowie eine 3-D-Sicht auf das Operationsgebiet und eine äußerst exakte Bewegungen der chirurgischen Instrumente durch den Operateur. Gerade für anspruchsvolle onkochirugische Operationen, wie beispielsweise der radikalen Hysterektomie mit pelviner und aorto-cavaler Lymphknotenentfernung, ist dieses Verfahren ideal, denn hier gilt es die Nerven der Harnblase und Scheide zu schonen um die Urinkontinenz und die Sexualfunktion des Patienten zu erhalten.