Visual Universitätsmedizin Mainz

Afterloading

Beim so genannten Afterloading verwenden die Strahlentherapeuten stärkere Strahlungsquellen. Sie bleiben dafür nur wenige Minuten im Körper. Der Begriff "Afterloading" kommt aus dem Englischen und bedeutet "Nachladeverfahren".
Infrage kommt das Verfahren zum Beispiel bei der Behandlung von Gebärmutterkrebs, Speiseröhrenkrebs oder bei der Therapie von Zervixkarzinomen.
Um die Bestrahlungsquelle bei jeder Behandlung genau positionieren zu können, werden Hülsen positioniert. Dies erfolgt unter Teil- oder Vollnarkose oder aber auch unter Lokalanästhesie. Die eigentliche Afterloadingsitzung dauert ca. 30 Minuten. Üblicherweise wird mehrfach im Abstand von einigen Tagen bestrahlt, die Patienten kommen dann für einen Tag stationär, um mögliche Komplikationen frühzeitig aufzufangen. Meist schließt sich ein Afterloading-Verfahren an eine konventionelle perkutane Radiatio an, bis die vorgesehene Gesamtstrahlendosis erreicht ist. In manchen Fällen werden Hülsen auch während der Tumoroperation gelegt. Die Bestrahlung erfolgt dann stationär über einige Tage.
Die Anzahl der Therapietage hängt von der Erkrankung und dem Stadium ab.
Da die Strahlenquelle nach der Afterloadingsitzung wieder entfernt wird, müssen Patienten keine Vorsichtsmaßnahmen beim Umgang mit anderen Menschen treffen.

Strahlentherapie

Nachkontrolle

Regelmäßige überprüfungen nach einem festgelegten Zyklus in zudammenarbeit mit der Radiologie verbessern den Erfolg der Therapie. Dieses gibt Ihnen bestmögliche Sicherheit.

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