Visual Universitätsmedizin Mainz

14. Juni 2017

Resilienz im Alter

Deutsches Resilienz-Zentrum Mainz (DRZ) setzt am 21. Juni seine Vortragsreihe „Mainzer Resilienz Gespräche“ fort

Am Mittwoch, den 21. Juni 2017 von 18:00 bis 19:30 Uhr, lädt das Deutsche Resilienz-Zentrum (DRZ) der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität (JGU) Mainz im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Mainzer Resilienz Gespräche“ zum Vortrag „Resilienz im Alter“ ein. Der Referent des Abends, Prof. Dr. Andreas Fellgiebel, Rheinhessen-Fachklinik Alzey und Universitätsmedizin Mainz, gibt einen Überblick über den Zusammenhang zwischen Resilienz und geistigem Altern. Univ.-Prof. Dr. Klaus Lieb, Co-Direktor des DRZ, wird die Veranstaltung moderieren. Die Veranstaltung findet in der Alten Mensa auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Joachim-Becher-Weg 3-9, 55128 Mainz) statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Der Gesundheitszustand scheint der entscheidende Faktor zu sein, der die Lebenszufriedenheit im Alter bestimmt. Bei der Generali Altersstudie von 2017 erzielten die Älteren mit schlechtem Gesundheitszustand in punkto Lebenszufriedenheit die geringsten Werte. Der Referent des Abends, Professor Fellgiebel, Chefarzt der Gerontopsychiatrischen Abteilung der Rheinhessen-Fachklinik Alzey und Leiter der Sektion „Altern und Neurodegeneration, Demenz“ an der Universitätsmedizin Mainz, beschäftigt sich in seiner Forschung mit den Alterungsprozessen des Gehirns. In seinem Vortrag zeigt Professor Fellgiebel am Beispiel der degenerativen Demenzerkrankungen, wie Resilienz im Zusammenhang mit geistigem Altern aufgefasst werden kann. Resilienz- und Vulnerabilitätsfaktoren spielen für die Manifestation einer Demenzerkrankung eine große Rolle. Welche Mechanismen der Resilienz liegen diesem Phänomen zugrunde? Welche Effekte haben unterschiedliche Resilienzfaktoren wie beispielsweise Optimismus, Akzeptanz, die Orientierung auf die Lösung, das Verlassen der Opferrolle auf die Entstehung oder Vermeidung einer Demenzerkrankung? Laut Professor Fellgiebel gibt es aktive und passive Kompensationsmechanismen, die sich als strukturelle und funktionelle Netzwerkeigenschaften des Gehirns verstehen lassen und die durch Verhalten und geistiges sowie körperliches Training beeinflussbar sind.

Als Vertreter der Presse sind Sie herzlich willkommen!

Wir bitten um redaktionellen Terminhinweis und -ankündigung im Veranstaltungskalender!

 

Kontakt
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Deutsches Resilienz-Zentrum (DRZ) der
Johannes Gutenberg-Universität (JGU) und der Universitätsmedizin Mainz
Telefon 06131 17-5788, E-Mail:  martina.diehl@unimedizin-mainz.de

 

Pressekontakt
Oliver Kreft, Unternehmenskommunikation Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131 17-7428, Fax 06131 17-3496, E-Mail:  pr@unimedizin-mainz.de

 

Über das Deutsche Resilienz Zentrum (DRZ)

Das DRZ ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Johannes Gutenberg-Universität (JGU) und der Universitätsmedizin Mainz, die sich die Erforschung der Resilienz, also der „seelischen Widerstandskraft“, zum Ziel gesetzt hat. In der fachübergreifenden Einrichtung arbeiten Neurowissenschaftler, Mediziner, Psychologen und Sozialwissenschaftler zusammen. Die zentralen Anliegen des DRZ sind es, Resilienzmechanismen neurowissenschaftlich und human-psychologisch zu verstehen, darauf aufbauend mit Präventionsstrategien vorzubeugen und darauf hinzuwirken, Lebensumfelder so zu verändern, dass Resilienz gestärkt wird. Mit diesem Ansatz soll der Paradigmenwechsel von einer krankheitsorientierten Forschung zu einer gesundheitsorientierten Forschung, also der Erforschung von Faktoren und Mechanismen, die zum Erhalt der psychischen Gesundheit beitragen, voran getrieben werden.

 

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.300 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz ausgebildet. Mit rund 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Universitätsmedizin zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de

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