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Extrakorporale Photopherese

Die extrakorporale Photopherese wird  vor allem bei GvHD (Graft-versus-Host-Disease), Lymphomen und Autoimmunerkrankungen eingesetzt. Die Therapie findet immer an zwei aufeinanderfolgenden Tagen statt. Abhängig von Erkrankung  und Verlauf findet die Therapie zunächst einen Monat lang jede Woche statt, daraufhin jede zweite Woche und schließlich im vierwöchentlichen Rhythmus.

Bei der extrakorporalen Photopherese werden zunächst weiße Blutzellen gesammelt. Diese werden daraufhin mit Psoralen versetzt und mit UV-A Licht bestrahlt. Durch diese Lichtaktivierung werden die Zellen in ihrer Aktivität verändert. Sie werden dem Patienten zurücktransfundiert und beeinflussen im Körper das Stoffwechselverhalten weiterer Immunzellen.

Das Verfahren dauert drei bis vier Stunden. Für einen Zeitraum von  48 Stunden nach der Behandlung sollte Sonnenlicht unbedingt gemieden werden, da Psoralene die Lichtempfindlichkeit der Haut deutlich heraufsetzen.