Visual Universitätsmedizin Mainz

19. September 2017

Krebs im Bauchraum: Erste Selbsthilfegruppe für Rheinland-Pfalz gegründet

Neue Anlaufstelle für Betroffene auf Initiative des Viszeralonkologischen Tumorzentrums der Universitätsmedizin Mainz etabliert

Die Diagnose Krebs ist für Betroffene ein Schock. Wichtig ist dann, sich umfangreich über die Erkrankung zu informieren – angefangen von Therapieoptionen über Ernährungsratschläge bis hin zu den zu erwartenden Therapiefolgen. In Mainz hat sich jetzt die neue „Selbsthilfegruppe – Speiseröhre – Magen – Bauchspeicheldrüse“ gegründet. Sie will eine Anlaufstelle für Betroffene sein, um Entscheidungshilfen zu geben, Erfahrungen auszutauschen und das Leben mit der Krankheit zu erleichtern. Es handelt sich um eine offene Selbsthilfegruppe, die keine Mitgliedschaft oder die regelmäßige Teilnahme an Gruppentreffen erfordert. Die Gruppe trifft sich an jedem ersten Dienstag im Monat. Wegen des Tags der Deutschen Einheit findet das nächste Treffen am 10. Oktober 2017 statt. Interessenten können sich per Email an sh-smb@unimedizin-mainz.de wenden. Weitere Informationen gibt es darüber hinaus unter: www.unimedizin-mainz.de/vz/patienten/selbsthilfegruppe-speiseroehre-magen-bauchspeicheldruese.html

„Begegnungen schaffen Perspektiven. Für an Krebs erkrankte Menschen kann es ungeheuer wichtig sein, mit anderen Betroffenen in Kontakt zu kommen, die ähnliche Sorgen haben. Denn sie erfahren, wie andere Betroffene es schaffen, mit der Diagnose und den Therapiefolgen zu leben und die Beschwerden zu lindern“, ist Dr. Heike Locher, Sprecherin der Selbsthilfegruppe – Speiseröhre – Magen – Bauchspeicheldrüse, überzeugt. „Die neue Selbsthilfegruppe versteht sich als Anlaufstelle für alle Patienten mit einer Tumorerkrankung eines dieser drei Organe – unabhängig davon, in welcher Praxis oder welchem Krankenhaus sie behandelt werden“, ergänzt Dr. Heike Locher.

Die Treffen beginnen in der Regel mit einem kurzen Fachvortrag über Themen aus der Diagnostik und Therapie der Tumorerkrankung. Aber auch Hilfe für die Zeit nach der Tumorbehandlung in Form von Ernährungsratschlägen, Informationen zu körperlicher Aktivität und sozialrechtlichen Aspekten sollen Schwerpunkte der Tätigkeit der Selbsthilfegruppe sein. Darüber hinaus haben Betroffene und Angehörige bei den Treffen die Möglichkeit zum Gedankenaustausch über Probleme und Erfahrungen mit der Erkrankung.

Die neue Selbsthilfegruppe möchte zusätzlich über die Kooperation mit dem Universitären Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) Mainz Impulse für die Betreuung der Patienten während des Klinikaufenthaltes und danach geben. Vor diesem Hintergrund finden die Treffen auch in den Räumlichkeiten der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz im Gebäude 605 im Raum 0.361 statt.

„Abhängig vom Interesse der Teilnehmer sind neben den regelmäßigen Treffen zukünftig außerdem gemeinsame Aktivitäten vorstellbar“, so Dr. Heike Locher.

Die neue Selbsthilfegruppe wurde auf Initiative des Viszeralonkologischen Tumorzentrums der Universitätsmedizin Mainz gegründet. Das Viszeralonkologische Tumorzentrum ist Teil des zertifizierten Onkologischen Zentrums im Universitären Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) Mainz, und für die Tumorbehandlung der Organe Leber, Magen, Darm, und Pankreas zuständig.

 

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