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Willkommen auf den Seiten der Arbeitsgruppe Wölfel

Welcome to the Wölfel Laboratory

Arbeits- und Interessengebiete

  • Erfassung der Zielantigene des antitumoralen T-Zellrepertoires

  • Identifizierung von Zielantigenen autologer und allogener antitumoraler T-Zellen mittels cDNA-Expressionsklonierung

  • Entwicklung aktiver und passiver antigenspezifischer Immuntherapieverfahren insbesondere gegen Antigene mit ausgewiesener Tumorspezifität und stabiler Expression

  • Quantifizierung von antigenspezifischen T-Zellantworten mit Hilfe der ELISPOT-Technologie

Research Interests

  • Analyses of target antigens of anti-tumor T cell repertoires
  • Target antigen identification of tumor-reactive T cells via cDNA expression cloning techniques
  • HLA-independent T cell recognition
  • Development of active and passive antigen-specific immunotherapies, in particular against tumor-specific antigens with stable expression profiles
  • Quantification of antigen-specific T cell responses using ELISPOT-technology

Hintergrund

T-Zellen sind wesentliche Mediatoren effektiver Gewebeabstoßungsreaktionen und dauerhafter Immunprotektion. Während HLA-Klasse I-restringierte CD8+ T-Zellen in erster Linie Effektoren mit gewebedestruierendem Potential darstellen, unterstützen CD4+ T-Zellen ihre Expansion und die Ausbildung eines langfristigen immunologischen Gedächtnisses. Die Identifizierung T-zellerkannter Antigene ist eine der Voraussetzungen für die rationale Entwicklung spezifischer Tumorimmuntherapien. T-Zellen erkennen auf den Oberflächen ihrer Zielzellen nicht intakte Proteine, sondern kurzkettige Peptide, die im Zellinneren aus Proteinen jeglicher subzellulärer Lokalisation prozessiert werden und an HLA-Moleküle gebunden an die Zelloberfläche gelangen. T-Zellen können somit Veränderungen im Zellinneren von Tumorzellen gegenüber Normalzellen auf der Zelloberfläche erkennen. Sie sind dabei in zweifacher Hinsicht sehr sensitiv. Einerseits erkennen sie Veränderungen einer einzigen Aminosäureposition, und es genügt andererseits die Präsenz weniger Peptid-HLA-Komplexe für eine effektive T-Zellerkennung. Seit 1991 wurde eine Vielzahl von tumorassoziierten Antigenen veröffentlicht, die von T-Zellen erkennbar sind. Eine aktuelle Übersicht relevanter tumorassoziierter Peptidantigene, die von autologen T-Zellen auf menschlichen Tumoren erkannt werden, wird vom Cancer Research Institute geboten. Wir gehen davon aus, dass die Wege, die zur Tumorimmunität führen, nur dann wirklich therapeutisch genutzt werden können, wenn ein repräsentatives Spektrum relevanter Antigene bekannt ist, die in individuellen Patienten tatsächlich Ziel einer expansionsfähigen und potentiell gewebedestruierenden Immunantwort sind. Antigenen, die aufgrund ihrer Funktion stabil exprimiert werden, messen wir dabei besondere Bedeutung zu.

 

Background

T cells are crucial mediators of tissue rejection and long-lived immune protection. While HLA class I-restricted CD8-positive T cells are the primary effectors of tissue destruction, CD4-positive T cells support their expansion and memory formation. The identification of T cell target antigens is a prerequisite for the rational development of specific tumor immunotherapies. T cells recognize peptides bound to and presented by HLA molecules on the surfaces of target cells. The peptides are processed from proteins derived from any subcellular compartment. In this way, T cells sense differences between tumor and normal cells. Their sensitivity is exceptional in several aspects: On the one hand, even changes at single amino acid positions can be detected by T cells; on the other hand, the presence of very few peptide-HLA-complexes on target cell surfaces is sufficient for effective T cell recognition. Since 1991 a variety of T cell-recognized tumor-associated antigens has been published. A current list of relevant tumor-associated peptide antigens recognized by autologous T cells on human tumors is provided by the Cancer Research Institute. We hypothesize that ways leading to tumor immunity can only be addressed therapeutically when we know a representative spectrum of relevant tumor antigens, i.e. antigens targeted by immune responses with high proliferative and tissue destructive potential in any individual patient. In this context we consider functional antigens with stable expression profiles particularly important.