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Palliativstation

Auf der Palliativstation stehen acht Betten für Patienten zur Verfügung,

  • die an einer unheilbaren und weit fortgeschrittenen Erkrankung leiden und
  • die an Symptomen wie starken Schmerzen, Übelkeit oder anderen Krankheitszeichen leiden, welche durch spezielle palliativmedizinische Maßnahmen behandelbar sind. 

Ziel des stationären Aufenthalts ist eine bestmögliche Symptomkontrolle und Unterstützung bei der Krankheitsbewältigung, um so die Entlassung in das häusliche Umfeld oder eine andere stationäre Einrichtung zu ermöglichen. Tatsächlich kann nach entsprechender Behandlung die Hälfte der Patienten von der Palliativstation entlassen werden.

Unter den Krankheitsbildern stehen Krebserkrankungen an erster Stelle. Es werden jedoch auch Patienten mit neurologischen und internistischen Krankheitsbildern behandelt, wenn die Krankheiten weit fortgeschritten sind und die Linderung von Beschwerden im Vordergrund steht. Auf der Palliativstation arbeitet deshalb ein multiprofessionelles Team aus Ärzten, Pflegekräften, Psychologen, Sozialarbeitern, Seelsorgern, Physiotherapeuten und ehrenamtlichen Helfern.

Die Palliativstation befindet sich auf dem Gelände der Universitätsmedizin in einem eigenständigen Gebäude, das im Jahr 2005 saniert und für die Zwecke der Palliativstation umgebaut wurde. Dabei wurde bei Einrichtung, Ausstattung und Gestaltung in besonderer Weise auf die Bedürfnisse schwerstkranker und sterbender Patienten und ihrer Angehörigen geachtet. Allen Patienten stehen Einzelzimmer zur Verfügung, die überwiegend mit einer behindertengerechten Nasszelle ausgestattet sind. Die Palliativstation verfügt weiterhin über ein großes Wohnzimmer, ein gesondertes Patientenbad mit Pflegebadewanne, eine Küche sowie einen Raum der Stille. Es besteht ein ebenerdiger Zugang zur Terrasse und dem 500 m² großen eigenen Patientengarten.
 Flyer (Pdf , 4,0 MB)  (3.9 MB)

Die Übernahme von Patienten auf die Palliativstation geschieht durch direkte hausärztliche Überweisung, durch Verlegung innerhalb der Universitätsmedizin oder durch Verlegung aus anderen Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen.