Wahrnehmung

Im Bereich der Wahrnehmungstherapie sind drei Wahrnehmungstherapeutinnen beschäftigt.
Wir untersuchen ambulant und stationär Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen.

Bei 2-3-jährigen Kindern führen wir einen Entwicklungstest durch. Bei den Kindern ab 4 Jahren überprüfen wir die Bereiche visuelle Wahrnehmung, visuelle und auditive Gedächtnisleistungen, Graphomotorik und Geräuschdiskrimination.

Kinder, die zur Intensivtherapie wegen einer Sprachstörung für drei Intervalle stationär aufgenommen werden, erhalten täglich eine Wahrnehmungstherapie. Weil diese Kinder meist auch Beeinträchtigungen bei der Aufnahme von Sinnesreizen, ihrer Verarbeitung oder den Reaktionen auf Sinnesreizen in den Bereichen Sensorik, Motorik und Verhalten aufweisen, werden unsere therapeutischen Konzepte individuell dem Kind angepasst.
Ein wesentlicher Teil unseres Konzeptes ist die intensive Beratung der Eltern bezüglich der diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen.

Bewährte Konzepte sind für uns unter anderem:

  • Visuelle Wahrnehmungsförderung (nach M. Frostig)
  • Vermittlung taktil-kinästhetischer Spürinformationen (nach Affolter)
  • Kognitive Selbststeuerung (nach I. Wagner)
  • Aufmerksamkeitstraining (nach Lauth und Schlottke)
  • Auditives Perzeptionstraining
  • Förderung von visuellen und auditiven Gedächtnisleistungen

Diese Konzepte werden von Therapieschwerpunkten begleitet wie:

  • Aufbau einer ausreichenden Kooperation in Alltags- und Lernsituationen bei Ausweichverhalten
  • Aufbau von Vertrauen in die eigene Leistung
  • Aufbau einer strukturierten Arbeitsweise
  • Umgang mit Fehlern und Entwickeln von Lösungstrategien
  • Förderung von mehr Eigenaktivität
Frau Kerstin Fischer
Frau Brigitte Hohm-Schlett
Frau Jutta Lane