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Studiengrundlage

Mainzer Langzeitkohorte zur Prävention im Kindesalter (PIK)

Die PIK-Kohorte ist eine Geburtenkohorte aus den Jahren 2007/2008, in welcher die  Frühdiagnostik von Krankheiten, Entwicklungsstörungen, psychische Auffälligkeiten und die Evaluation von Maßnahmen zur primären (Vorbeugung) und -sekundären (Früherkennung) Prävention beobachtet werden.

Im Bereich der primären Prävention, der Krankheitsvorbeugung ist die gesundheitliche Langzeitentwicklung von Kindern bis zum Erwachsenenalter ein Thema von hoher Aktualität. Im Rahmen der sekundären Prävention, der Früherkennung, stellen die Diagnose von Entwicklungs- und Verhaltensstörungen eine große Herausforderung in der Kinderheilkunde dar.

Basierend auf einer zum Zeitpunkt der Geburt durchgeführten Erhebung der Neugeborenen in der Regionen Mainz und Rheinhessen erfolgte im Februar 2010 die erstmalige Kontaktaufnahme. Es wurden jene Eltern kontaktiert die bei Geburt Ihrer Kinder zugestimmt haben, bei zukünftigen, wissenschaftlichen Untersuchungen erneut befragt zu werden. Die Kinder waren bei dieser Befragung drei Jahre alt. Weitere Befragungen erfolgten im vierten und sechsten Lebensjahr der Kinder. Die besonderen Schwerpunkte dieser Befragungen lagen in den Bereichen Entwicklungsstörungen, chronische Erkrankungen, Unfälle und Wachstum.

Bei den Eltern, die uns schon seit Jahren überaus tatkräftig bei der Forschungsarbeit für die Begleitung unserer Kinder in eine gute Zukunft unterstützen, möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken.

Die Kinder der PIK-Kohorte besuchen inzwischen die Schule und sind etwa acht bis neun Jahre alt. Die erneute Befragung der Eltern soll Aufschlüsse darüber geben, wie der Übergang in die Schule und die Anpassung an das Schulleben geglückt sind. Es soll weiterhin erfasst werden wie sich die gesundheitliche Situation der Kinder nach der Einschulung entwickelt hat und welche pädagogische Unterstützung bzw. gesundheitliche Versorgung die Kinder inzwischen erhalten haben.