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Facharztweiterbildung

Die Klinik bietet ein strukturiertes Programm zur Facharztweiterbildung. Dies sieht einen halbjährlichen Rotations- und Verteilungsplan mit fester Zugehörigkeit zu einem klinischen Team bzw. einer Station vor. In den drei Hauptbereichen (operative Gynäkologie, konservative Gynäkologie und Geburtshilfe) werden Assistenzärztinnen/- Ärzte entsprechend ihrer Erfahrungen über mehrere Rotationen eingeteilt.

Daneben gibt es besondere Bereiche, in die man zur Basisweiterbildung rotiert wie Poliklinik, medikamentöse Chemotherapieambulanz, Senologie, Urogynäkologie, Dysplasie, Endometriose und geburtshilflicher DEGUM- II- Ultraschall. Bei weiterem Interesse können hier auch die Grundlagen für eine spätere Facharzt- Spezialisierung und Schwerpunktweiterbildung gelegt werden. Am Anfang steht jedoch eine kurze Basisausbildung, um alle Anfänger „fit für den Dienst“ zu machen.

Dank der Vielzahl der Geburten (ca. 2000/J) und Operationen (ca. 3700/J) ist eine Erfüllung der Facharztanforderungen problemlos möglich. Unsere Oberärzte und Fachärzte sind an der Weiterbildung unserer Assistenzärztinnen/-ärzte interessiert und assistieren gerne im Op. Unser Motto: „Nur wer die Assistenten gut ausbildet, hat später gute und zufriedene Ärzte“. 

Es besteht eine wöchentliche klinische Fortbildungsreihe, um aktuelle Weiterbildungsaspekte zu vermitteln, daneben gibt es klinische Fortbildung in Qualitätszirkeln (z.B. Studientreffen, Perinatalkonferenz) und M&M-Konferenzen. Fachübergreifende Themen wie Hygiene- Transfusions- und Patientensicherheitsschulung oder Kurse in GCP werden von den entsprechenden Stabstellen organisiert. 

Wir sind eine der wenigen Universitätsklinika, die das komplette Spektrum der Geburtshilfe und Gynäkologie, vom Kinderwunschzentrum bis zum Perinatalzentrum Level l, von der ambulanten Operation bis zur multidisziplinären Radikaloperation, von der Laseroperation bis zur 3-D- Endoskopie anbieten und ausbilden. 

Es besteht ein Mentoringsystem, in dem erfahrene Oberärztinnen/-ärzte oder Fachärztinnen/-ärzte junge Kollegen anleiten, beraten und unterstützen. 

Forschungsrotation

Für Assistenzärztinnen/-ärzte, die sich das Ziel einer wissenschaftlichen Karriere bis hin zur Habilitation gesetzt haben, besteht die Möglichkeit, in einem speziellen Bereich Schwerpunktforschung zu betreiben. Im Rahmen des klinischen Rotationsplanes kann man sich für 6 Monate weitgehend von den klinischen Tätigkeiten (bis auf Nachtdienste) befreien lassen und intensiv ein individuelles Forschungsprogramm bearbeiten, um hier eine wissenschaftliche Grundlage aufzubauen. Die Möglichkeiten zur Publikation in Journalen oder auf Kongressen werden großzügig unterstützt.