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01.02.2019

III. Medizinische Klinik erfolgreich rezertifiziert

Hohe Qualitätsstandards in der Patientenversorgung und in der klinischen Forschung bestätigt

Die III. Medizinische Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz ist erfolgreich rezertifiziert worden. Als besondere Pluspunkte hoben die Prüfer standardisierte Abläufe, ein festverankertes und gelebtes Fehlermanagement sowie die hohe Zahl an aktiven klinischen Studien hervor.

An der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz werden schwerpunktmäßig Patienten mit gut- und bösartigen Erkrankungen des Blutes, des Knochenmarks und des Lymphsystems sowie soliden Tumorerkrankungen behandelt, darüber hinaus Patienten mit Atemwegs- und Lungenerkrankungen. Die Rezertifizierung erstreckte sich auf die gesamte ambulante und stationäre Patientenversorgung in diesen Bereichen sowie im Speziellen auf die klinische Forschung, die Stammzelltransplantation einschließlich des Herstellungslabors für Stammzellprodukte, die Palliativmedizin sowie die hämatologische und pneumologische Diagnostik. Die unabhängige Zertifizierungsgesellschaft WIESO CERT GmbH bestätigte der Klinik damit erneut, dass sie erfolgreich ein Qualitätsmanagementsystem eingeführt hat und dies wirksam anwendet. „Prozesse und Abläufe sind gut und robust strukturiert sowie zuverlässig umgesetzt“, heißt es dazu in dem entsprechenden Bericht.

2015 hatte sich die Klinik erstmals nach dem international anerkannten Standard für Qualitätsmanagementsysteme zertifizieren lassen – nach der damals geltenden Norm DIN EN ISO 9001:2008. Inzwischen erfüllt sie die gestiegenen Anforderungen der neuesten Norm DIN EN ISO 9001: 2015. „Wie bereits in den letzten Jahren haben die Auditoren die extrem angenehme und offene  Atmosphäre lobend hervorgehoben“, freut sich Univ.-Prof. Dr. Matthias Theobald, Direktor der  III. Medizinischen Klinik und Poliklinik. „Der Grad der Umsetzung des  Qualitätsmanagementsystems in unserer Klinik sei sehr beeindruckend und die Implementierung der Änderungen nach der im letzten Jahr umgestellten Norm 2015 äußerst gelungen.“ Zu den gestiegenen Anforderungen der neuen Norm zählt etwa das Wissensmanagement: Vor dem Hintergrund eines immer umfänglicheren Spezialwissens ist es besonders wichtig, Methoden und Vorgehensweisen zu etablieren, wie dieses Wissen routinemäßig an neue Beschäftigte in allen Bereichen weitergegeben werden kann.

Als besonders positiv hoben die Prüfer bei der Rezertifizierung die große Anzahl an Stammzelltransplantationen und aktiven klinischen Studien  hervor – beides auch wesentliche Aspekte im Rahmen des Universitären Centrums für Tumorerkrankungen Mainz (UCT Mainz). Ebenfalls sehr positiv bewerteten sie das Fehlermanagement: Seit vielen Jahren sei es fester Bestandteil der Klinik und weise eine hohe Quantität und Qualität der Meldungen auf. „Die Auditoren zeigten sich voll des Lobes über unsere Offenheit im Umgang mit Fehlern und daraus entstehende Neuerungen zum Wohle der Patienten“, berichtet Matthias Theobald. Auch Aspekte der Patientensicherheit beurteilten die Prüfer sehr positiv – wie etwa die klinikweite Nutzung von Patientenarmbändern.

Sehr überzeugend seien auch die Prozesse und Abläufe bei der Stammzelltransplantation sowie die überdurchschnittliche ärztliche wie pflegerische Qualifikation in der Palliativmedizin. Insgesamt seien die Abläufe für die Patienten klar, umfassend und transparent – vom Erstgespräch über daraus resultierende Behandlungsempfehlungen bis hin zur Weiterbehandlung und Nachsorge.

 

Kontakt
Univ.-Prof. Dr. Matthias Theobald
Direktor der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik
Universitätsmedizin Mainz, Telefon 06131 17-7281,
E-Mail: direktor-3med@unimedizin-mainz.de

 

Pressekontakt
Dr. Renée Dillinger-Reiter, Unternehmenskommunikation Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131 17-7428, Fax 06131  17-3496, E-Mail:  pr@unimedizin-mainz.de

 

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.400 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz ausgebildet. Mit rund 7.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Universitätsmedizin zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de