Zurück zur Newsübersicht

07.02.2019

Hautklinik erweitert Behandlungsspektrum: Jetzt auch Tattoo-Entfernung

Mit neuster Lasertechnologie gegen unliebsame Tätowierungen, Permanent Make-Up und Pigmentstörungen

Meinungen ändern sich, Geschmäcker ändern sich, und eventuell will man sein Tattoo doch nicht für die Ewigkeit oder das bestehende Tattoo verändern. Wenn Tattoo-Kunstwerke also vom Besitzer den Stempel „Fehlentscheidung“ aufgedrückt bekommen, dann ist die Konsequenz nur logisch: Die Tätowierung muss weg. An der Universitätsmedizin Mainz können die Experten der Hautklinik mittels modernster Lasertechnologie sowohl Tätowierungen, Schmutztätowierungen, Permanent Make-Up und andere Pigmentstörungen behandeln/entfernen.

Circa 20 Prozent der in Deutschland lebenden Menschen sind einer im Jahr 2017 veröffentlichten Studie der Universität Leipzig zufolge tätowiert. Von diesen bereut rund jeder Zehnte seine Tätowierung. Das geht aus einer anderen Studie der Gesellschaft für Konsumforschung hervor. Schätzungen zufolge nehmen jedes Jahr rund 1,2 Millionen Patienten eine Laserbehandlung zur Tattoo-Entfernung in Anspruch.

Für diese Menschen bietet die Hautklinik der Universitätsmedizin Mainz jetzt auch Tattoo-Entfernung mittels Lasertechnologie an. Diese kommt bei mehrfarbigen Tätowierungen oder sogenannten Schmutztätowierungen zum Einsatz. Letztere treten beispielsweise im Zuge von Unfällen durch das Eindringen von Schmutz- und Staubpartikeln in die Haut auf. Auch findet die Lasertechnologie bei der Vorbereitung für ein Cover-Up (Überstechen einer alten Tätowierung) oder Entfernung eines Permanent Make-Ups Anwendung. Darüber hinaus lassen sich mithilfe der Lasertechnologie auch das Melasma (=Chloasma) und andere Pigmentstörungen behandeln. Melasmen sind Flecken auf der Hautoberfläche, die meist durch hormonelle Veränderungen, Sonneneinstrahlung oder Medikamente bedingt sind.

Die Laserbehandlung in der Hautklinik erfolgt mit einem speziellen Gerät auf Basis eines sogenannten Neodym-dotierter Yttrium-Aluminium-Granat-Laser (Nd:YAG-Lasers). Dabei handelt es sich um einen Festkörperlaser, der als aktives Medium einen Neodym-dotierten YAG-Kristall nutzt. Damit lassen sich sehr kleine bis sehr große Hautareale behandeln. „Dieser in der höchsten Klasse der entsprechenden DIN-Norm zertifizierte Laser der neuesten Generation verkörpert den Goldstandard in der Entfernung von Tattoos“, so Dr. Stephan Große-Büning, Bereich Lasertherapie und Ästhetische Dermatologie, Leitung Dr. Eva Juchems, Hautklinik der Universitätsmedizin Mainz.

Inwieweit eine Tattoo-Entfernung mittels Laser Aussicht auf den gewünschten Erfolg hat, darüber informiert Dr. Große-Büning im persönlichen Beratungsgespräch. Denn nicht jede Tätowierung lässt sich einfach und schnell entfernen. Interessierte können sich telefonisch unter Tel. 06131-17-7112 oder per E-Mail an  privatambulanz-haut@unimedizin-mainz.de melden.

 

Kontakt

Dr. Stephan Große-Büning
Hautklinik und Poliklinik
Universitätsmedizin Mainz
Tel.: 06131-17-7112
E-Mail:  privatambulanz-haut@unimedizin-mainz.de,  Stephan.Große-Buening@unimedizin-mainz.de

 

Pressekontakt

Oliver Kreft, Unternehmenskommunikation Universitätsmedizin Mainz,
Telefon +49 6131 17-7424, Fax +49 6131 17-3496, E-Mail:  pr@unimedizin-mainz.de

 

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.400 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz ausgebildet. Mit rund 7.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Universitätsmedizin zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de