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Gliompatienten in der ambulanten Versorgung - Optimierung der psychosozialen Versorgung bei neuroonkologischen Patienten (GLIOPT)

Patienten mit Hirntumoren leiden häufig unter hoher psychosozialer Belastung und haben großen Unterstützungsbedarf hinsichtlich sozialrechtlicher Beratung, Rehabilitation, psychischer Unterstützung und palliativmedizinischer Aspekte verbunden. Nicht immer sind sie aber in der Lage, diese Belastung und diesen Bedarf anhand eines Fragebogens anzugeben.

Mit dieser cluster-randomisierten multizentrischen soll daher folgende Frage beantwortet werden: Ist der Anteil der psychosozial belasteten Gliompatienten, die eine psychosoziale Versorgung erhalten, höher, wenn die psychosoziale Belastung im Arztgespräch ermittelt wird im Vergleich zu einem Screening durch Fragebögen?

Arbeitshypothese: In einer Bedarfserhebung zur Belastung, die direkt durch behandelnde Ärzte durchgeführt wird und bei dem die Ärzte mit den Patienten sprechen, werden mehr psychosozial belastete Gliompatienten korrekt erfasst und einer Versorgung zugeführt als bei einer Erhebung durch Fragebogen.

 

Finanzierung: Innovationsfonds beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), Versorgungsforschung

Projektleitung: PD Dr. M. Renovanz, Neurochirurgie Universitätsklinikum Tübingen

Partner:

  • Universitätsklinikum Tübingen
  • Charité – Universitätsklinikum Berlin
  • Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
  • Klinikum Ludwigsburg
  • Klinikum der Landeshauptstadt Stuttgart gKAöR – Katharinenhospital
  • Barmherzige Brüder Trier gGmbH
  • Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München
  • Universität zu Köln
  • Goethe-Universität Frankfurt
  • Universität Leipzig
  • Universitätsklinikum Ulm
  • Universitätsklinikum Würzburg