Visual Universitätsmedizin Mainz

Ruhe-, Langzeit- und Belastungs-EKG, Spirometrie und Spiroergometrie

 Ärztliche Leitung: Dr. med. Mir Abolfazl Ostad

Kontakt

Terminvereinbarung

unter 06131 17-2827

Anmeldung am Untersuchungstag an der Poliklinik-Anmeldung siehe Lageplan Kardiologie I

Ein Belastungs-EKG mittels Fahrrad- oder Laufbandergometrie wird routinemäßig zur Diagnostik einer Myokardischämie bei Verdacht auf eine Verengung der Herzgefäße, zur Kontrolle der Effektivität nach Implantation eines Stents in die verengten Herzgefäße  durchgeführt. Eine Ergometrie ist außerdem sehr wichtig zur Diagnostik einer bisher nicht bekannten Belastungshypertonie, zur Dokumentation der belastungsabhängigen Herzrhythmus-störungen und zur Beurteilung der Schrittmacherfunktion bei körperlicher Anstrengung.

Belastungs-EKG
Belastungs-EKG

Zur objektiven Beurteilung der kardiopulmonalen Funktion unter körperlicher Belastung wird eine Spiroergometrie durchgeführt. Bei dieser Untersuchung wird nicht nur der Blutdruck gemessen und das EKG geschrieben, sondern es werden auch die maximale Sauerstoffaufnahme, die Sauerstoffaufnahme an der anaeroben Schwelle sowie die Kohlendioxidabgabe und weitere Parameter ermittelt. Somit kann gleichzeitig die Funktion des Herzens und der Lunge als Systeme, die für die Sauerstoffversorgung des Körpers verantwortlich sind, überprüft werden. Die  Ergebnisse der Spiroergometrie werden zur objektiven Beurteilung des Schweregrades der Funktionsstörung des Herzens und der Lunge und zur Beurteilung der Therapieeffektivität bei Verlaufskontrollen benutzt. Mit diesem Verfahren kann außerdem die individuelle Belastungsgrenze sowohl für Gesunde als auch für Herzkranke bestimmt werden.

Auswertung eines Langzeit-EKGs
Auswertung eines Langzeit-EKGs

Eine Langzeit-EKG-Untersuchung wird den Patienten angeboten, um die Häufigkeit und Dauer sowie die Art der Herzrhythmusstörungen zu dokumentieren. Vom Ergebnis dieser Untersuchung hängt es ab, ob und – wenn ja - welche Therapie (zum Beispiel Medikamente oder Schrittmacher) sinnvoll ist. Uns stehen moderne EKG-Aufzeichnungsgeräte zur Verfügung, die auch bei einem mehrtägigen Einsatz die Patienten im Alltag nicht stören.

Einige  Patienten klagen über lästige, aber relativ seltene und kurze Herzrhythmusstörungen, die wegen ihrer  Kürze noch nie dokumentiert wurden. In solchen Fällen ist ein Ereignis-Recorder sehr hilfreich. Dem Patienten wird ein kleines, einfach zu bedienendes Gerät für 1-2 Monate mitgegeben. Der Patient kann dann selbst ein EKG in der Zeit der für ihn typischen Beschwerden aufzeichnen und somit die Diagnose sichern.

EKG-Untersuchung
Blutentnahme

Wird die Ursache einer erstmaligen oder wiederholten kurzen Bewusstlosigkeit mittels EKG, Belastungs-EKG, Langzeit-EKG,  Ultraschalluntersuchung des Herzens usw. nicht festgestellt, sollte eine so genannte Kipptischuntersuchung durchgeführt werden. Bei diesem Verfahren wird der Patient für mehrere Minuten unter engmaschiger Blutdruck- und EKG-Kontrolle in eine Schräglage (mit einem Winkel von 60-80°) gebracht. Tritt während der Untersuchung ein deutlicher Blutdruckabfall oder ein ausgeprägter Herzfrequenzabfall, verbunden mit einer Bewusstlosigkeit auf, so ist die Diagnose gesichert, und eine entsprechende Therapie wird eingeleitet.

In der praktischen Kardiologie sind EKG und Langzeit-Blutdruckmessungen für die Diagnosestellung und für die Verlaufskontrollen unentbehrlich und werden in unserer Klinik ebenfalls zahlreich angeboten.

Wichtige Telefonnummern

Hotlines für einweisende Ärzte:
Kardiologie-Hotline: 06131 17-4444
Rhythmushotline:
06131 17-4442

Notaufnahme:
Arzt-Telefon: 06131 17-2283
Pflegedienst: 06131 17-3035

Chest Pain Unit:
Arzt-Telefon: 06131 17-7777

Kardiologische
Intensivstation:
Arzt-Telefon: 06131 17-2729

Vorhofflimmer-Unit:
Arzt-Telefon: 06131 17-7788