Visual Universitätsmedizin Mainz

Hier entstehen die neuen Webseiten der telemedizinischen Studie "TIC-PEA"

TIC-PEA? Eine tickende Erbse? Was soll das sein? Was ist TIC-PEA?

 

TIC-PEA stellt die Abkürzung für "Telemedical Interdisciplinary Care for Patients with Esophageal Atresia" dar.

 

TIC-PEA ist ein neues Projekt der Kinderchirurgischen Klinik der Universitätsmedizin Mainz, bei dem im Rahmen einer Studie die Behandlung und Betreuung von Patienten mit Ösophagusatresie, also der fehlenden Durchgängigkeit der Speiseröhre, unter Verwendung von Telemedizin unterstützt und verbessert werden sollen.

Jede betroffene Familie selbst und auch alle lokal behandelnden Ärzte können auf freiwilliger Basis diese telemedizinische Betreuung in Anspruch nehmen. Geplant ist es, ab der ersten Verdachtsdiagnose, also auch bereits pränatal - sofern die Diagnose zu diesem Zeitpunkt bereits bekannt ist – mit einem nationalen und internationalen Expertengremium über Videokommunikation ortsunabhängig beratend zur Verfügung zu stehen. Begleitet werden Patienten, Familien und die behandelnden Kollegen vor Ort mittels fest terminierten und regelmäßigen telemedizinischen Konferenzen, aber auch bei akuten Fragestellungen durch ad-hoc Terminvereinbarungen, über das gesamte erste Lebensjahr. Damit soll evaluiert werden, welchen wertvollen Beitrag Telemedizin zur Betreuung seltener, angeborener Fehlbildungen im Kindesalter leisten kann.

Der Service ist für sämtliche Teilnehmer kostenlos und wird über den Innovationsfond des Gemeinsamen Bundesausschuss (höchstes Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen; https://www.g-ba.de/) gefördert und finanziert.

 

Geplanter Studienstart: 01.01.2020

 

Weitere Informationen folgen in Kürze!