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Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin
 

Kinderherzzentrum

Kinderherzzentrum
Komm. Leiter Dr. med. Christoph Kampmann
Ärztl.Mitarbeiter Fr. Dr. med. C. Martin
Pflegerische Leitung Fr. I. Oyenuga und Mitarbeiter

Stationäre Versorgung

Für die Patienten, bei denen eine stationäre Versorgung notwendig ist, wird eine kardiologische Station (Station A1) mit insgesamt 14 Betten vorgehalten. Um bei diesen speziellen Erkrankungen sowohl pflegerische als auch ärztliche Kompetenz zu bündeln, werden auf dieser Station alle Patienten mit angeborenen Herzfehlern oder Rhythmusstörungen behandelt. Der Mitaufnahme von begleitenden Eltern wird hierbei weitgehend Rechnung getragen, da viele unserer Patienten von weiter her kommen. Auf dieser Station werden alle Patienten aufgenommen, sei es zur Medikamenteneinstellung, vor und nach einem Herzkatheter oder vor einer Operation und nach intensivmedizinischem Aufenthalt. Eltern - Arzt Gespräche finden eingangs (Anamnese), dann bei entsprechenden Untersuchungen oder Eingriffen durch die durchführenden Ärzte und abschließend statt. Darüber hinaus werden nach vorheriger Terminabsprache auf Wunsch der Eltern individuelle Sprechzeiten vereinbart.

Intensivemdizinische Versorgung

Bei komplexeren, bedrohlicheren Erkrankungen oder nach herzchirurgischen Eingriffen erfolgt die Behandlung unserer Patienten auf der interdisziplinären pädiatrischen Intensivstation (AE2). Hier stehen insgesamt je nach Auslastung 6 Intensivbetten zur Verfügung. Alle Kinder werden hier von einem intensivmedizinisch  kinderkardiologischen Team gemeinsam behandelt. Es finden zwei bis drei mal täglich oberärztliche Visiten statt, um eine optimale Betreuung zu gewährleisten. Von wenigen Ausnahmesituationen abgesehen können Eltern auch bei dem intensivmedizinischen Aufenthalt Ihres Kindes anwesend sein.

Herzchirurgische Versorgung

Die operative Versorgung der Patienten erfolgt durch die Klinik für Herz -, Thorax-, und Gefäßchirurgie (siehe Operateure). Vor geplantem Eingriff erfolgt die Aufnahme des Patienten in der Regel 2 Tage vor dem geplanten Eingriff, um eine entsprechend gründliche Untersuchung des Patienten durchzuführen und um genügend Zeit für Aufklärungsgespräche zu haben. Zu den Untersuchungen gehören eine komplette kardiologische Untersuchung, die Abklärung des Infektions- und Immunstatus, sowie ein EEG. In dieser für die Eltern schwierigen Zeit stehen die Kardiologen und Kinderherzchirurgen für Gespräche zur Verfügung. Am OP Tag erfolgt immer morgens gegen 7:30 Uhr die Verlegung des Patienten in den OP. Alle Patienten werden von 2 erfahrenen Kinderherzchirurgen gemeinsam operiert. Vor Ende des Eingriffs erfolgt in der Regel eine schluck-echokardiographische Untersuchung, um den Operationserfolg zu dokumentieren. Unmittelbar nach Abschluss der Operation werden die Eltern telephonisch vom Operateur über den Verlauf des Eingriffs unterrichtet. Nach durchgeführte OP werden unsere Patienten auf die Intensivstation (AE2, siehe oben) verlegt und dort von einem Team aus Kinderkardiologen und Intensivmedizinern aufgenommen. Hier erfolgen dann wieder in vorgegebenen zeitlichen Abständen eine Reihe von kardiologischen Untersuchungen wie EKG und Echokardiographie. Nach Erholung von der Operation und von der Kreislaufumstellung, erfolgt bis zu seiner Entlassung der weitere stationäre Aufenthalt wieder auf der kardiologischen Station A1. Vor Entlassung wird dann noch einmal eine komplette kardiologische Untersuchung durchgeführt.