Visual Universitätsmedizin Mainz

Pädiatrische Laboratoriumsdiagnostik -
klinisch-/infektiologisches Diagnostiklabor

Ärztliche Leitung

Univ.-Prof. Dr. med. Stephan Gehring

Univ.-Prof. Dr. med. Stephan Gehring

Leiter der Sektionen Pädiatrische Gastroenterologie/Hepatologie und Pädiatrische Intensivmedizin,
Laborleitung AG Pädiatrische Infektiologie

Wissenschaftliche Leitung

Dr. rer. nat. Britta Gröndahl

Laborleitung AG Pädiatrische Infektiologie - Diagnostiklabor

Infektiologische Diagnostik

Lux
Christine Lux
Funktionen:
Medizinisch technische Assistentin

Pretsch
Leah Pretsch
Funktionen:
Medizinisch technische Assistentin

Atemwegsinfektionen bei Kindern

Akute Atemwegsinfektionen spielen eine große Rolle im Kindesalter. Sie sind der Grund für bis zu 25% aller Besuche beim Kinderarzt. Für eine Reihe von Patienten sind Infektionen der Atemwege lebensbedrohlich. Dazu gehören beispielsweise Frühgeborene, Kinder auf Intensivstationen und Kinder mit angeborenem Herzfehler oder mit geschwächtem Immunsystem sowie schwer Asthmakranke. Damit Kinder in Zukunft noch gezielter behandelt werden und besonders Gefährdete wie z.B. Frühgeborene vorsorglich geschützt werden können, ist die Kenntnis der aktuell aktiven Erreger äußerst hilfreich.

Hierzu sind noch viele Fragen unbeantwortet.

Dazu drei Beispiele:

  • Es gibt kaum Daten über langfristige Effekte verbreiteter Erreger von akuten Infektionen des Respirationstraktes. Infektionen der unteren Atemwege scheinen abhängig vom Erreger die Lungenfunktion langfristig zu beeinträchtigen.

  • Akute Infektionen des Respirationstraktes sind für Patienten mit schweren chronischen Erkrankungen eine tödliche Bedrohung. Die Epidemiologie nosokomialer Infektionen spiegelt das Infektionsgeschehen in der Bevölkerung wider. Wäre sie besser erforscht, könnten gezielte Schutzmaßnahmen Leben retten.

  • Das Krankheitsbild von Atemwegsinfektionen ist vor allem bei kleinen Kindern relativ unspezifisch. Antibiotika werden häufiger verschrieben als notwendig, Resistenzen nehmen zu. Aktuelle Daten zur Epidemiologie könnten Ärzte in der Wahl der Therapie unterstützen.

 

Um das breite Spektrum möglicher Erreger in einer großen Anzahl Proben schnell erfassen zu können, wurde im Rahmen des Forschungsnetzwerks PID-ARI.net eine Multiplex-PCR entwickelt, die gleichzeitig 19 Erreger nachweisen kann. Untersucht wird nur auf nicht-residuale Viren und Bakterien mit großer epidemiologischer Bedeutung. Wird einer der 19 Erreger nachgewiesen, ist er also mit hoher Wahrscheinlichkeit Auslöser der Erkrankung.

Informationen für Einsender

Als Probenmaterialien eignen sich Nasopharyngealsekrete, Trachealsekrete oder tiefe Nasenabstriche in NaCl. Bei Verwenden eines Abstrichtupfers diesen bitte in maximal 3 ml NaCl ausschütteln, da die Probe ansonsten zu sehr verdünnt wird. Nicht geeignet sind Rachenabstriche, Sputum oder Bronchiallavage.

Stationen legen die Probe bitte in den blauen Kasten an der Pforte des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin.

Einsender schicken die Probe bitte an folgende Adresse:

Dr. rer. nat. Britta Gröndahl
Labor für pädiatrische Infektiologie
Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin
Langenbeckstr. 1
55131 Mainz

Weitere Informationen zum Download

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Spenden-Button
Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin

Hausanschrift:
Universitätsmedizin Mainz
Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin
Langenbeckstr. 1
55131 Mainz

Tel.: 06131 17-2557
 E-Mail

www.unimedizin-mainz.de/kinderklinik

Klinisch-infektiologisches Labor

Anschrift:
Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin
Labor für Pädiatrische Infektiologie

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