Visual Universitätsmedizin Mainz

startklar – Achtsamkeitsbasiertes Stresspräventionstraining für Lehramtsanwärter/innen

 

Projektbeschreibung: Lehrerinnen und Lehrer sind zunehmend erheblichen Belastungen ausgesetzt, die zu chronischem Stress sowie körperlichen als auch psychischen Erkrankungen führen können. Bereits der Vorbereitungsdienst (Referendariat) wird häufig als sehr herausfordernd und belastend erlebt, denn der Eintritt in das Berufsleben erfordert von den angehenden Lehrerinnen und Lehrern eine große Anpassungsleistung an neue und umfangreiche Anforderungen. Diese umfassen die individuelle Arbeitsorganisation, eine große zeitliche Beanspruchung, Verantwortungsübernahme, Umgang mit der eigenen Anspruchshaltung, Unterrichtsbesuche und Prüfungssituationen sowie Begegnungen mit vielen unterschiedlichen Kommunikationspartnern. Somit sind psychische Gesundheit und Resilienz bei Eintritt in das Berufsleben Voraussetzung für den Erhalt der Arbeitsfähigkeit und Freude am Beruf. Das Auftreten von Stressoren ist hierbei nur begrenzt beeinflussbar, jedoch können Strategien erworben werden, einen guten und gesundheitsförderlichen Umgang damit zu gewinnen. Vor diesem Hintergrund hat die Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie in Kooperation mit der Unfallkasse RLP das Stresspräventionstraining „startklar“ entwickelt. Dieses wird an drei Workshoptagen à 4 Stunden in einer Gruppe von max. 15 Teilnehmern/-innen durchgeführt. Vermittelt werden unter anderem Methoden zur Reduktion des eigenen Stresserlebens im Alltag, das Konzept der Achtsamkeit sowie ein effizientes Zeitmanagement. Aktuell wird das Training im Rahmen einer umfangreichen Evaluationsstudie an Studienseminaren in Rheinland-Pfalz durchgeführt, um die Wirksamkeit zu überprüfen.

Projektleiter: Dr. Dipl.-Psych. Sophie Kuhlmann, Dipl.-Psych. Florian Hammerle, Dipl.-Psych. Jasmina Eskic, Univ.-Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Michael Huss

Kooperationspartner: Unfallkasse Rheinland-Pfalz

Finanzierung: Drittmittel

Projektlaufzeit: 2015 - laufend

Ansprechpartner:  Dipl.-Psych. Jasmina Eskic

Publikationen: Unseren Flyer zum Download finden Sie hier. (Pdf , 371.4 KB)

MediMind – Achtsamkeitsbasiertes Stresspräventionstraining für Medizinstudierende

 

Projektbeschreibung: Stress ist ein unvermeidbarer und allgegenwärtiger Bestandteil im Alltag und bevorstehenden Berufsleben von Medizinstudierenden. Mit weit reichenden Folgen: Verglichen mit der Allgemeinbevölkerung oder auch Studierenden anderer Fachbereiche weisen Medizinstudierende unter Anderem eine schlechtere psychische Gesundheit sowie eine niedrigere Lebenszufriedenheit auf. Während das subjektive Stresserleben im Verlauf des Medizinstudiums immer weiter ansteigt, erhöht sich somit auch das Risiko an einer psychischen Störung zu erkranken. Um das Stresserleben von Medizinstudierenden zu reduzieren und somit den negativen Folgen entgegenzuwirken, hat die Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und psychotherapie in Kooperation mit dem Ressort Forschung und Lehre der Universitätsmedizin Mainz im Rahmen eines Forschungsprojektes das Stresspräventionstraining „MediMind“ entwickelt und evaluiert. „MediMind“ umfasst insgesamt fünf aufeinander aufbauende Module à 90 Minuten, in denen den Studierenden achtsamkeitsbasierte Methoden sowie Strategien aus der Stressbewältigung vermittelt werden. Die Module werden in fünf wöchentlich stattfindenden Trainingssitzungen durchgeführt und sind für max. 15 Teilnehmer konzipiert.

Projektleiter: Dr. Dipl.-Psych. Sophie Kuhlmann, Dipl.-Psych. Florian Hammerle, Dipl. Psych. Arne Bürger, Univ.-Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Michael Huss

Kooperationspartner: Ressort Forschung und Lehre der Universitätsmedizin Mainz

Finanzierung: Universitätsinterne Förderung

Projektlaufzeit: 2012 - 2014

Ansprechpartner:  Dr. Dipl.-Psych. Sophie Kuhlmann

Publikationen:

Kuhlmann, S. M., Bürger, A., Esser, G., & Hammerle, F. (2015). A mindfulness-based stress prevention training for medical students (MediMind): study protocol for a randomized controlled trial. Trials, 16(1), 40.