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Klinik und Poliklinik für
Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
 

Die Fragile X Studie

Das Fragile-X Syndrom ist die häufigste Form erblicher geistiger Behinderung, ausgelöst durch die Veränderung eines Genes auf dem X-Chromosom. Kinder mit Fragilem-X Syndrom erkennt man oft nicht sofort. Erst im Laufe der ersten Lebensjahre zeigen sich Entwicklungsverzögerungen gepaart mit Verhaltensauffälligkeiten, wie Bewegungsunruhe, Stereotypien, autistische Züge und Überreaktionen in Stress-Situationen. Dabei sind Mädchen / Frauen oft anders oder weniger stark betroffen als Jungen / Männer. In Deutschland leben nach aktuellen Schätzungen ca. 20.000 Menschen mit dieser genetischen Veränderung. Eine Diagnose ist heute durch einen einfachen molekularbiologischen Test möglich, zu dem lediglich eine Blutentnahme nötig ist. Neben der Förderung von Bewegung, Sprache und Sozialverhalten, stehen betroffenen Familien nur wenige therapeutische Möglichkeiten zur Verfügung. In der klinischen Forschung wurden jedoch nun erste Erfolge bei der Entwicklung eines Medikaments verzeichnet.

Klinische Studie
Nähere Informationen zu der klinischen Studie können Sie im bereitgestellten

Flyer (3.1 MB)
ersehen.

Kontakt:

Karin Rossol-Haseroth
Ärztin
Tel. 06131 - 17 3286    
karin.rossol@unimedizin-mainz.de

Myrjam Bender-Schönheim
Study-Coordinator
Tel. 06131 - 378 2302
M.BENDER-SCHOENHEIM@rfk.landeskrankenhaus.de