Visual Universitätsmedizin Mainz

1. Aus welchen Modulen besteht der Studiengang Logopädie?

Das ausführliche Modulhandbuch des Studiengangs Gesundheit und Pflege der Katholischen Hochschule finden Sie hier. Die erste Studienphase (Logopädie und Physiotherapie) bezieht sich auf die Zeit während der Ausbildung. Die Module A werden innerhalb unserer Schule, die Module KH an der Katholischen Hochschule unterrichtet. Die zweite Studienphase beinhaltet die Module nach der Ausbildung (3 Semester). Zur zweiten Studienphase ist man in der Regel an 3 Tagen ausschließlich an der KH. An den beiden "freien" Tagen kann man bereits als LogopädIn arbeiten, da das Examen in der Schule bereits abgeschlossen ist.

2. Welchen praktischen Anteil hat die Ausbildung?

Theorie und Praxis sind in der Ausbildung eng verzahnt. Theoretische Kenntnisse werden im Folgesemester in von Studierenden durchgeführten Therapien sofort umgesetzt. Die Therapien zu allen großen logopädischen Störungsbildern laufen vom 02.-06. Semester unter der Supervision von erfahrenen LehrlogopädInnen.

3. Welche Praktika werden während der Ausbildung absolviert?

Jeweils nach Abschluss eines theoretisch/praktischen Ausbildungsteils folgt ein externes Praktikum (3 - 5 Wochen), in dem die logopädischen Inhalte vertieft werden. Details findet man unter Ausbildungsablauf.

4. Was bedeutet das "Probehalbjahr"?Die ersten 6 Monate der Ausbildung sind Probezeit, in der das Ausbildungsverhältnis von beiden Seiten ohne Angabe von Gründen gekündigt werden kann. Zum Ende des Probehalbjahres kann man sich mit den bis dahin durch Prüfungen erworbenen Noten für den integrativen Studiengang bewerben.

5. Wie ist das Examen gestaltet? Wie viele Studierende schaffen das Examen?

Das Examen besteht aus schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfungen, in denen der Lernstoff der vergangenen drei Jahre geprüft wird. Trotz des umfangreichen Lernstoffs bestehen nahezu 100% der Studierenden das Examen. Ein wesentlicher Grund hierfür ist sicher, dass Studierende ab dem 2. Semester bereits hohe Mitverantwortung für Patienten übernehmen und so die Lernziele schon zu Beginn der Ausbildung "einsichtig" sind.

6. Wie viele Studierende sind in einem Ausbildungskurs?

Pro Kurs werden 15 Studierende aufgenommen. Die recht kleine Kursgröße unterstützt sicher zusätzlich die Lernmotivation (s. Frage 5.)