Visual Universitätsmedizin Mainz

Effektive Didaktik/Neue Lehr- und Prüfungskonzepte

 

Projektleiter: Dr. S. Fischbeck, Dr. T. Deister, S. Schneider, Dr. B. Schappert, Prof. M. Jansky

Die Lehrveranstaltungen der Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie praxisorientiert und studentennah zu gestalten, ist uns ein besonderes Anliegen. Aus diesem Grunde sind Elemente des Problemorientierten Lernens (POL) sowie Beiträge ärztlicher wie nicht-ärztlicher Experten didaktische Bestandteile unserer Lehre. Es ist uns darüber hinaus gelegen, aktuelle und anschauliche Unterrichtsmaterialien zu entwickeln, die medizinpsychologisches und -soziologisches Wissen effektiv transportieren.

Als Lehrende im Fach Medizinische Psychologie ist uns stets daran gelegen, die Qualität unseres Unterrichtes zu prüfen und nötigenfalls zu verbessern. Eines unserer Kriterien dafür ist, unsere Lehrinteressen mit den Lerninteressen der Studierenden möglichst in Übereinstimmung zu bringen. Wir evaluieren im Sinne einer responsiven Evaluation: Unsere entsprechende Forschung bezieht sich gegenwärtig auf drei Aspekte: I. Erfassen der Wirkungen des Besuches von Hospizhelfern im praxisbezogeneren Teil II dieses Kurses bei den Studierenden: Entwicklung eines Effekt-Fragebogens an N = 205 Studierenden. II. Implementieren praxisorientierten Unterrichts: Die praktische Umsetzung des Lehrstoffes erfolgt (1) u. a. in Rollenspielen mit Patientendarstellern, (2) es wurde eine Konzeption einer praxisorientierten Überprüfung von Handlungskompetenzen der ärztlichen Gesprächsführung im Stil der Objective Structured Preclinical Examination (OCPE) entwickelt. Darüber hinaus besteht (3) eine Kooperation mit der Abteilung Allgemeinmedizin für die Implementierung und Evaluation eines Teils „Anamnese“ im Rahmen der Einführung in die klinische Medizin (Prof. M. Jansky, Dr. B. Schappert) und (4) es wurden Lehrfilme zum Thema „Positive Modelle der Arzt-Patient-Kommunikation“ in Zusammenarbeit mit einer Praxis für Allgemeinmedizin (Dr. B. Schappert, Dr. U. Seifert) produziert.

Der Einsatz möglichst an der Praxis des ärztlichen Handelns ausgerichteter Didaktik soll helfen, den medizinpsychologischen Unterricht noch mehr als bisher an fachlichen Erfordernisse des Arztberufes und studentischen Interessen zugleich auszurichten.