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Bild stationäre Aufnahme

Die Stationäre Aufnahme in der Neurochirurgie

 

Nach Ihrer Vorstellung und Untersuchung in unserer Poliklinik wird mit Ihnen ein Termin zur stationären Aufnahme vereinbart. Bitte melden Sie sich rechtzeitig, falls Sie diesen Aufnahmetermin nicht einhalten können, oder wenn Sie meinen, dass wichtige neue Aspekte bezüglich Ihrer Behandlung aufgetreten sind.

Um Ihnen die Vorbereitungen auf Ihren stationären Aufenthalt zu erleichtern, haben wir einige wichtige und notwendige Informationen für Sie zusammengestellt.

Bei der Aufnahme


Sie werden gebeten, sich an Ihrem Aufnahmetag bis 9 Uhr an der Anmeldung (Haus 505 im Erdgeschoss) zu melden. Danach kommen Sie zu unserem Aufnahmemanagement (Haus 505, 2. Stock, Zimmer 2.555). Im Folgenden werden Sie ggf. weitere Termine wahrnehmen.
Ihr Zimmer steht Ihnen dann, gereinigt und mit einem neuen, frisch bezogenen Bett auf Station zur Verfügung.

Sollten Sie verhindert sein oder noch Fragen zu Ihrer Aufnahme haben ist unser Aufnahmemanagement unter der Telefonnummer 0 61 31 - 17 53 11 für Sie da.

    Vor dem Eingriff

     

    • Aufnahmegespräch durch die Pflegekräfte
    • Aufnahmegespräch und -untersuchung durch den Arzt
    • Arzneimittelanamnese durch die Stationsapothekerin
    • Blutentnahme/Laboruntersuchung
    • Weitere notwendige Untersuchungen (z.B. Röntgen/CT-/MRT) und ggf. zeitintensivere Spezialuntersuchungen
    • Untersuchung und Aufklärung durch den Narkosearzt
    • Aufklärungsgespräch zur Operation durch den Neurochirurgen

     

    OP-Tag


    Der operative Eingriff ist in der Regel für den Tag nach der stationären Aufnahme geplant. Komplizierte Erkrankungen können aber einen längeren Vorlauf für die notwendigen Untersuchungen erforderlich machen, Notfälle können leider auch zu Verzögerungen führen. Wir bitten Sie diesbezüglich um Ihr Verständnis.
    Nach dem operativen Eingriff erfolgt die Überwachung im Aufwachraum des Operationsbereichs, auf der Überwachungsstation oder der neurochirurgischen Intensivstation. Sollte eine Überwachung auf der Intensivstation erforderlich sein, können Ihre Angehörigen Sie dort in der Regel noch am Operationstag besuchen. Ihre Angehörigen erreichen die Intensivstation unter der Telefonnummer 0 61 31/17-20 03.

    Nach dem Eingriff


    Es erfolgt eine frühe Mobilisierung mit physiotherapeutischer Unterstützung und wenn notwendig logopädische oder ergotherapeutische Anwendungen noch auf der Station.
    Dort wird ebenfalls eine Planung der individuellen Weiterbehandlung durch unsere Stationsärzte und Sozialarbeiter eingeleitet.

    Nach Abschluss der Behandlung

    Über den Zeitpunkt Ihrer Entlassung werden Sie rechtzeitig informiert. Ihre Entlassung erfolgt vormittags, so dass Ihre Angehörigen Sie am späten Vormittag abholen können. Auch nach Ihrer stationären Behandlung befinden Sie sich in einem Heilungsprozess. Bitte haben Sie Geduld, es kann sein, dass Sie noch nicht sofort wieder hundertprozentig fit sind. Je nach Erkrankung kann es sein, dass Sie zuhause noch nicht alle Tätigkeiten alleine durchführen können (z.B. langes Stehen/Sitzen, Heben) bzw. in Ihrem Bewegungsradius eingeschränkt sind. Bitte denken Sie hier schon vor Ihrer stationären Aufnahme daran, gegebenenfalls Hilfe zu organisieren, die Sie nach Ihrer Entlassung unterstützt. Unser Sozialdienst berät Sie gern.
    Wenn eine Rehabilitationsmaßnahme für Sie geplant wird, ist unser Sozialdienst Ihr Ansprechpartner. Da viele Reha-Einrichtungen lange Wartezeiten haben beachten Sie bitte, dass Sie voraussichtlich nicht direkt im Anschluss an Ihre stationäre Behandlung in die Reha-Einrichtung verlegt werden, sondern zunächst für einige Tage nach Hause gehen. Dies beeinträchtigt Ihren Heilungsverlauf nicht nachhaltig. Über Ihren Aufnahmetermin in der Reha-Einrichtung werden Sie rechtzeitig informiert.

    Wichtige Informationen für uns


    Für einen komplikationslosen Ablauf bei Ihrer Aufnahme haben wir Ihnen hier eine Liste zusammengestellt, die Ihnen die Vorbereitung auf Ihre stationäre Aufnahme erleichtert. Bitte gehen Sie diese sorgfältig durch, gegebenenfalls mit Ihren Angehörigen bzw. Ihrem (Haus-)Arzt.

    1. Falls Sie gerinnungshemmende/blutverdünnende Medikamente einnehmen, wie zum Beispiel die Wirkstoffe Phenprocoumon (z.B. Marcumar®), Acetylsalicylsäure (z.B. Aspirin®, ASS, Godamed®, Aggrenox®, Alka-Seltzer®, Acesal®, Spalt®, Neuralgin®, Neuranidal®, Ratiopyrin®, Thomapyrin®, Togal®), Clopidogrel/Prasugrel (z.B. Plavix®, Iscover®, Efient®, Duoplavin®, Zopya®), Ticlopidin (z.B. Tiklyd®), Dabigatran (z.B. Pradaxa®), Apixaban (Eliquis®) oder Rivaroxaban (z.B. Xarelto®) halten Sie bitte Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt oder unserem Ärzteteam in der Poliklinik. Die Medikamente müssen dann nach Ab- sprache 7–10 Tage vor Operation abgesetzt und ggf. auf Antithrombosespritzen umgestellt werden.

    2. Fall Sie (bei Diabetes mell.) mit dem Wirkstoff Metformin (z.B. Glucophage®, Mediabet®, Siofor®, Com- petact®, Eucreas®, Espa-Formin®, Icandra®, Janumet®, Juformin®, Velmetia®) behandelt werden, muss dieser zwei Tage vor der Operation abgesetzt werden. Ihre Blutzuckerwerte werden stationär dann regelmäßig gemessen und ggf. anderweitig behandelt.

    3. Sollten Sie eine Herz-/Lungenerkrankung haben/ gehabt haben, müssen Sie vor der Operation internistisch untersucht werden um Ihre Narkosefähigkeit zu überprüfen. Dies kann bereits ambulant erfolgen und verringert unnötige Wartezeiten. Bitte halten Sie Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt oder unserem Ärzteteam in der Poliklinik.

    4. Bitte klären Sie vor Ihrer stationären Aufnahme, wie Sie nach Ihrer Entlassung zuhause unterstützt werden. Je nach Erkrankung sind Sie vorübergehend mehr oder weniger eingeschränkt. Unser Sozialdienst berät Sie gerne zu Ihren Optionen (Telefon 0 61 31 - 17 39 14).

    Bitte bringen Sie zum vereinbarten stationären Aufnahmetag folgende Unterlagen mit:

     

    • Versicherungskarte
    • Personalausweis
    • Einweisungsschein Ihres Hausarztes
    • Arztbriefe und auswärtige Untersuchungsbefunde
    • Medikamentenliste oder Ihre Medikamente
    • Röntgenbilder, CT und MRT bzw. CD der Bilddaten


    Falls vorhanden:

    • Ausgefüllter Fragebogen zur stationären Aufnahme (Eigenanamnese)
    • Röntgenpass, Allergieausweis, Diabetikerpass
    • Herzschrittmacher- bzw. Herzklappenausweis
    • Ventilpass bei Patienten mit implantiertem Shuntsystem
    • Betreuungsunterlagen/Vollmacht/Patientenverfügung



    Bitte bringen Sie etwaige Hilfsmittel die Sie auch zu Hause in Ihrem Alltag verwenden mit, wie Brille, Hörgerät, Rollator, Krücken o.ä..

    Weiterführender Link zum Aufnahmemanagement

    Kontakt

    Im Notfall
    Diensthabender Arzt der Neurochirurgie
    Tel.: 0171 7635116

    Aufnahmemanagement

    Gudrun Fuchs

    Tel. 06131 17-5311
    Fax 06131 17-6225

     gudrun.fuchs@unimedizin-mainz.de

    Gudrun Fuchs