Hirnstamminfarkte
Dieses Projekt stellt eine Läsionsstudie bei frischen Hirnstamminfarkten dar, deren Symptome erstmals systematisch mit der Infarkt-Lokalisation in betroffen Bahnen und Kernen korreliert wurde. Durch Übertragung auf ein Atlas-basiertes Auswerteprogramm konnte in Kooperation mit der Mainzer Stroke Unit und der Universität Sapienzia/Rom die Varianz bestimmt werden, mit der bestimmte Strukturen bei den verschiedenen neurologischen Ausfällen betroffen sind. Das bislang noch stark durch die Interaktion des Auswerters bestimmte Verfahren, der die Infarkte vom MR-Bild auf passende Atlas-Schnitte übertragen musste, kann jetzt durch die Interaktions-freie Koregistrierung der Infarkte auf das DTI-Hirnstamm-Template automatisiert werden.
Ansprechpartner:
- Dipl. Phys. Th. Bauermann
- Dipl. Phys. A. Kronfeld
- Dr. med. A. Tropine
- Dipl. Phys. G. Vucurevic
- C. Weibrich
Speziell untersuchte Hirnstamm-Srukturen bei Infarkten
- Trigeminus (Kerne, deszendierender Trakt)
- Fasciculus longitudinalis medialis
- Tractus spino-thalamicus
- Vestibuläres System
- Zentrale Sympathicus-Bahn
- Tractus cortico-spinalis
