Zahlen, Daten und Fakten
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg Universität Mainz ist die einzige Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz. Mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen gehören zur Universitätsmedizin und arbeiten fächerübergreifend zusammen. Mit etwa 7500 Mitarbeitern ist die Universitätsmedizin einer der größten Arbeitgeber der Region.
Die Universitätsmedizin verfügt über 1.593 Planbetten (davon 58 Teilstationär). Etwa 62.800 Patienten werden jährlich stationär, 241.500 Patienten ambulant behandelt.
Krankenversorgung, Forschung und Lehre gehören in der Universitätsmedizin untrennbar zusammen: Etwa 3300 Studierende der Human- und der Zahnmedizin werden in Mainz kontinuierlich ausgebildet. An neun Lehranstalten und Schulen erlernen mehr als 650 Auszubildende verschiedenste medizinische Gesundheits-Fachberufe: vom Krankenpfleger über den Logopäden bis zum Diätassistenten und zur Hebamme. Daneben bildet die Universitätsmedizin auch in kaufmännischen und technischen Berufen etwa 70 Lehrlinge aus.
Mainzer Wissenschaftler entwickeln innovative Spitzenmedizin. Klinisch-wissenschaftliche Schwerpunkte in Mainz sind Immunologie, Translationale Neurowissenschaften, Vaskuläre Prävention, Minimal Invasive Chirurgie und Tumorbiomedizin.
Klinische Studien sind eine Voraussetzung für den medizinischen Fortschritt. Ärzte und Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz führen jedes Jahr zahlreiche Studien in den unterschiedlichen Disziplinen durch, die in der Universitätsmedizin vertreten sind.
Viele Kliniken der Universitätsmedizin verfügen über gut etablierte spezialisierte Studienzentren, die durch eine Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) mit dem Mainzer Koordinierungszentrum für Klinische Studien (KKS) zu einem „Interdisziplinären Zentrum Klinische Studien“ (IZKS) vernetzt wurden.
Ziele des IZKS sind die kontinuierliche Weiterentwicklung der klinischen Forschung mit professionellen Studienstrukturen, regionalen Studiennetzwerken, zentralem Forschungsmanagement für die operativen, methodischen, regulatorischen und Qualitätsprozesse sowie die Qualifizierung von Ärzten und Wissenschaftlern, Studienpersonal und Medizinstudenten. Pädiatrische Studien – also Studien mit Kindern und Jugendlichen – werden in einem spezifischen Zentrum, dem so genannten PAED-Net, unterstützt: Die bundesweite Koordinierungszentrale des PAED-Net hat ihren Sitz ebenfalls in Mainz; Sprecher ist der Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin, Univ.-Prof. Dr. Fred Zepp.
