Visual Universitätsmedizin Mainz

13. Januar 2017

2. Informationsveranstaltung „Rund um den Brustkorb: Trichter-/Kielbrust und Hyperhidrosis“ am 21. Januar in der Universitätsmedizin Mainz

Kinderchirurgie setzt informative Veranstaltungsreihe fort

Die Kinderchirurgie der Universitätsmedizin Mainz veranstaltet am 21. Januar ihr 2. Symposium zum Thema "Rund um den Brustkorb – Trichter-/Kielbrust und Hyperhidrosis". Dabei informieren Experten über die Diagnostik und Therapie von Trichterbrust- und Kielbrusterkrankung, erläutern die moderne Schmerztherapie bei einer möglichen Operation und sie geben u.a. Einblicke in physiotherapeutische Behandlungskonzepte. Ergänzend dazu berichten Betroffene von ihren Erfahrungen. Als besonderes Topic stehen dieses Jahr zudem Berichte über die moderne Diagnostik & Therapie bei ausgeprägtem Schweißleiden an den Händen und unter den Achseln (Hyperhidrose) auf dem Programm. Im Anschluss an die Vorträge stehen alle Referenten den Teilnehmern für persönliche Gespräche zur Verfügung. Das Patientensymposium findet statt am Samstag, 21. Januar 2017, von 10.00 bis 16.00 Uhr im Hörsaal Augenklinik (Gebäude 102, EG) der Universitätsmedizin Mainz (Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz). Interessierte sind herzlich eingeladen. Um Anmeldung wird gebeten (Tel. 06131 17-2034, E-Mail: petra.specht@unimedizin-mainz.de). Der Eintritt ist frei.

Brustwandfehlbildungen gehören zu den häufigen Erkrankungen im Kindes- und Erwachsenenalter. Besonders bedeutend sind dabei die Trichterbrust- und Kielbrusterkrankung. Weltweit leidet im Durchschnitt von 400 Menschen etwa einer an einer Trichterbrust. Eine weitere häufige Erkrankung ist die Hyperhidrosis. Dabei handelt es sich um ein extremes Schweißleiden an den Händen und unter den Achseln, das in erheblichem Ausmaß das tägliche Leben in funktionaler und sozialer Hinsicht beeinflussen kann.

Die Klinik für Kinderchirurgie der Universitätsmedizin Mainz verfügt bei all diesen Krankheitsbildern über eine lange Behandlungstradition. Sie behandelt seit vielen Jahren sowohl Kinder als auch erwachsene Patienten, die unter einer Trichterbrust- und Kielbrusterkrankung leiden oder die von einem extremen Schweißleiden betroffen sind. In Fällen, bei denen konservative Maßnahmen erfolglos waren, sind Operationen, zumeist minimal-invasiv durchgeführt, die nächste Therapieoption.

Beim 2. Patientensymposium "Rund um den Brustkorb: Trichter-/Kielbrust und Hyperhidrosis " geht es um die Erkrankungen im Ganzen von der Ursache über die Diagnostik bis zur Therapie und Nachsorge. Zu Wort kommen dabei auch assoziierte Fachdisziplinen wie das Institut für Physikalische Therapie, Prävention und Rehabilitation (IPTPR) der Universitätsmedizin Mainz und Hersteller von Medizintechik sowie ein Orthopädie-Mechaniker.

Das 2. Patientensymposium zum " Rund um den Brustkorb – Trichter-/Kielbrust und Hyperhidrosis " stellt den Auftakt der diesjährigen Reihe von Informationsveranstaltungen der Kinderchirurgischen Klinik da.

Weitere Termine der Veranstaltungsreihe:

  • 11. März 2017:
    „Patiententag anorektale Fehlbildungen und Morbus Hirschsprung“
  • 12.-14. Mai 2017:
    „ Pediatric and Adolescent Foregut Interdisciplinary Symposium“
  •  Herbst 2017: „Modernes Management bei Verbrühungen und Verbrennungen”

 

Kontakt
Univ.-Prof. Dr. Oliver Muensterer,
Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie der Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131 17-2034, E-Mail:  oliver.muensterer@unimedizin-mainz.de

 

Pressekontakt
Barbara Reinke,
Stabsstelle Kommunikation und Presse Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131 17-7428, Fax 06131 17-3496,
E-Mail:  pr@unimedizin-mainz.de

 

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.300 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz ausgebildet. Mit rund 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Universitätsmedizin zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de

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