Visual Universitätsmedizin Mainz

16. Oktober 2018

4. Rheinland-Pfälzischer Krebstag informiert über umfassendes Spektrum der onkologischen Versorgung

Gemeinsame Veranstaltung von Tumorzentrum Rheinland-Pfalz e.V., UCT Mainz und Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. am 27. Oktober 2018

„Medizin – Psychoonkologie – Selbsthilfe: Ein Netz, das trägt“: Unter diesem Motto findet am 27. Oktober 2018 von 9.30 Uhr bis 16.00 Uhr auf dem Gelände der Universitätsmedizin Mainz der 4. Rheinland-Pfälzische Krebstag statt. Erstmalig richtet das Tumorzentrum Rheinland-Pfalz gemeinsam mit dem Universitären Centrum für Tumorerkrankungen der Universitätsmedizin Mainz (UCT Mainz) und der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz einen Tag für an Krebs erkrankte Patienten und ihre Angehörigen aus, um über das umfassende Spektrum der onkologischen Versorgung – von der stationären Behandlung über die ambulante Versorgung bis hin zur psychoonkologischen und psychosozialen Unterstützung – zu informieren. Schirmherrin ist die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

„Patienten mit Krebserkrankungen können durch neue Therapien oftmals geheilt oder über lange Zeit bei guter Lebensqualität erfolgreich behandelt werden“, erläutert Univ.-Prof. Dr. Matthias Theobald, Leiter des UCT Mainz. „Gemäß dem Motto ‚Medizin – Psychoonkologie – Selbsthilfe: Ein Netz, das trägt‘ möchten wir an diesem Tag einerseits aktuelles Wissen über moderne onkologische Diagnostik und Behandlung vermitteln. Andererseits werden wir ausführlich diskutieren, was das Leben mit einer Krebserkrankung im Alltag für Patienten und ihre Angehörige bedeutet und welche Unterstützungsmöglichkeiten bestehen“. „Die Veranstaltung soll vor allem auch viel Gelegenheit zu persönlichem Austausch bieten“, beschreibt der Vorsitzende des Tumorzentrums Rheinland-Pfalz, Univ.-Prof. Dr. Roland Buhl, einen wesentlichen Schwerpunkt des 4. Rheinland-Pfälzischen Krebstages. „In zahlreichen Gesprächsangeboten werden Experten für die persönlichen Fragen der Besucher zur Verfügung stehen.“ „Ziel ist es, die unterschiedlichen Akteure miteinander zu vernetzen, die vor Ort ihren spezifischen Anteil leisten, um krebskranke Menschen und ihre Angehörigen bei der Krankheitsbewältigung zu unterstützen“, sagt Prof. Dr. Dr. Richard Werkmeister, Vorsitzender der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz.

Gemeinsam mit Vertretern der Stadt Mainz, des Landes Rheinland-Pfalz und des Vorstands der Universitätsmedizin Mainz werden die drei Veranstalter den 4. Rheinland-Pfälzischen Krebstag um 9.30 Uhr im Hörsaal der Chirurgie (Gebäude 505 H) eröffnen. Dort findet auch das zentrale Vortragsprogramm am Vormittag statt, in dem prominente Referenten über aktuelle onkologische Themen referieren. Zudem besteht die Möglichkeit, sich an den zahlreichen Ständen der unterschiedlichsten Organisationen, Institutionen und Selbsthilfegruppen zu informieren.

Während des vielfältigen Nachmittagsprogramms haben Besucher ab 14.00 Uhr die Möglichkeit, eines von fünf parallel stattfindenden Expertenforen zu besuchen. Unter dem Titel „Leben mit Krebs – Experten im Gespräch“ stehen den Besuchern in kleiner Runde Fachleute aus Medizin und Ernährungswissenschaften, Psychoonkologie und Sozialer Arbeit sowie Vertreter verschiedener Selbsthilfegruppen für zwei Stunden zur Verfügung und beantworten Fragen zu den Themenschwerpunkten „Ernährung bei Krebs“, „Krebs und Beruf“, „Selbstbestimmtes Leben bis zuletzt“, „Umgang mit der Angst“ sowie „Nicht erkrankt und doch betroffen: Unterstützung für Angehörige“.

Ebenfalls ab 14 Uhr präsentieren  Einrichtungen des UCT Mainz Veranstaltungen zum Thema „Innovative Tumormedizin heute“. Experten bringen in Vorträgen ihre Expertise zu den unterschiedlichen Krebsarten „Blut- und Lymphknotenkrebs“, „Brustkrebs und gynäkologische Tumoren“, „Darmkrebs und gastrointestinale Tumoren“, „Endokrine und neuroendokrine Tumoren“ „Hirntumoren“, „Kopf-Hals-Tumoren“, „Lungentumoren“ sowie „Prostatakrebs und Urogenitale Tumoren“ ein. Ergänzt werden die Vorträge durch begleitende Ausstellungen und Mitmach-Aktionen. Zudem können sich Besucher über das Unterstützungsangebot der Sektion Psychoonkologie informieren, die Interdisziplinäre Abteilung für Palliativmedizin lädt zu einem Rundgang durch die Palliativstation ein und die Klinik und Poliklinik für Radioonkologie und Strahlentherapie demonstriert in ihren Räumlichkeiten die beeindruckenden hochmodernen Bestrahlungsgeräte, die zur Tumorbekämpfung eingesetzt werden. Hier können Besucher onkolo­gische Präzisionsmedizin während der Führungen hautnah erleben.

Die Veranstaltung wird von der „Allgemeinen Zeitung Mainz – Wir sind VRM“ als Medienpartner sowie durch weitere Sponsoren und Spender unterstützt.

Das ausführliche Programm des 4. Rheinland-Pfälzischen Krebstages finden Sie unter: http://www.unimedizin-mainz.de/4-rheinland-pfaelzischer-krebstag

 

Wir bitten um redaktionellen Terminhinweis und Terminankündigung im Veranstaltungskalender.

 

Vertreter der Presse sind herzlich willkommen.

 

Weitere Informationen:
Dr. Renée Dillinger-Reiter,
Stabsstelle Unternehmenskommunikation Universitätsmedizin Mainz,
Telefon: 06131/17-7424, Fax: 06131/17-3496, E-Mail: pr@unimedizin-mainz.de

Kontakt

Stb. Unternehmens­kommunikation

Tel. 06131 17-7428
Fax 06131 17-3496

 E-Mail

Sie finden uns in Gebäude 301 im 1. OG.