Visual Universitätsmedizin Mainz

20. Dezember 2018

Besondere Auszeichnung für Hygiene-Laboratorien

Laboratorien der Abteilung für Hygiene und Infektionsprävention für zahlreiche weitere Analysen akkrediert

Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer (2.v.r.), freut sich zusammen mit (v.l.n.r.) der leitenden Medizinisch-technischen Laborassistentin Beate Kraft, Prof. Dr. Michael Pietsch und Dr. Wolfgang Kohnen über die umfangreiche erweiterte Akkreditierung;

Seit vielen Jahren sind die Laboratorien der Abteilung für Hygiene und Infektionsprävention für mikrobiologische, chemische und physikalische Untersuchungen von Trink- und Badebeckenwasser sowie die dazugehörende Probenahme akkreditiert. Nun hat die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) das Spektrum der akkreditierten Prüfverfahren wesentlich erweitert – und bescheinigt damit offiziell, dass auch Keimnachweise in der Raumluft sowie im Wasser von technischen Anlagen wie Rückkühlwerken und Kühltürmen unter Einhaltung höchster Qualitätsstandards durchgeführt werden. Eine weitere besondere Erweiterung bedeutet die Akkreditierung verschiedener krankenhaushygienischer Untersuchungsverfahren.

Die Abteilung für Hygiene und Infektionsprävention verfügt über hochqualifizierte mikrobiologische und chemische Laboratorien. „Die umfangreiche Erweiterung der Akkreditierung in diesem Bereich ist eine ganz besondere Auszeichnung für die Universitätsmedizin Mainz“, freut sich Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand. „Sie verdeutlicht eindrucksvoll die hohe Kompetenz unserer Hygieniker.“ Erfreulich sei, dass die DAkkS wegen der Erfüllung hoher Qualitätsstandards eine flexible Akkreditierung erteilt habe. Das bedeutet, dass zukünftig Normenänderungen ohne weitere Überprüfungen von den Laboratorien umgesetzt werden dürfen.

Pro Jahr werden 13.000 Proben im Bereich der Umwelthygiene und 6.000 Proben im Bereich der Krankenhaushygiene analysiert. Zu letzteren gehören die Überprüfung von Aufbereitungsmaschinen für medizinische Instrumente und von Sterilisationsgeräten sowie die Kontrolle von Keimbelastungen auf Oberflächen zur Wirksamkeitsprüfung von Reinigung und Desinfektion. Neben der qualitätsgesicherten Durchführung von umwelt- und krankenhaushygienischen Untersuchungen legen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hygiene auch Wert auf eine hochwertige Beratung der Kunden. „Wir haben uns in den vergangenen Jahren einen guten Ruf beispielsweise für den Nachweis von Keimemissionen aus Kühltürmen oder die Entwicklung neuer Verfahren für die Aufbereitung von Medizinprodukten erworben. Deutschlandweit wird deshalb unsere Expertise angefragt“, berichtet der Abteilungsleiter und Krankenhaushygieniker Prof. Dr. Michael Pietsch. „Das ist in erster Linie deshalb möglich, weil wir Forschung und Routineanwendung im Rahmen von Kooperationen in einer universitären Einrichtung verbinden können. Wir wirken an Neuentwicklungen mit und sind fachlich damit immer ganz vorne dabei.“

 

Bildunterschrift: Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand (2.v.r.), freut sich zusammen mit Beate Kraft, Leitende Medizinisch-technische Laborassistentin, Prof. Dr. Michael Pietsch, Leiter der Abteilung für Hygiene und Infektionsprävention und Krankenhaushygieniker und Dr. Wolfgang Kohnen, Stellvertretender Abteilungsleiter (v.l.n.r.), über die erweiterte Akkreditierung;
Foto: Thomas Böhm (Universitätsmedizin Mainz)

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