Visual Universitätsmedizin Mainz

1. Dezember 2017

Ein Stich mit Folgen: Borreliose

Nächste Vorlesung der Medizinischen Gesellschaft Mainz am 6. Dezember 2017

Allein in Deutschland erkranken jährlich rund 850.000 Menschen an Borreliose. Damit zählt sie zu den häufigsten Infektionskrankheiten. Wie gefährlich ist aber die Borreliose? Diese Frage steht im Mittelpunkt des letzten Themenabends im Jahr 2017. Es referieren Privatdozentin Dr. Friederike von Loewenich, Oberärztin am Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universitätsmedizin Mainz, und Univ.-Prof. Dr. Wilfried A. Nix, Leitender Oberarzt der Klinik für Neurologie der Universitätsmedizin Mainz. Der Themenabend beginnt um 19.15 Uhr. Veranstaltungsort ist der Hörsaal Chirurgie (Gebäude 505H) der Universitätsmedizin Mainz (Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz). Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Regelmäßig finden sich zur Sommerzeit warnende Berichte zum Thema Borreliose. Diese Infektionskrankheit wird durch Bakterien ausgelöst, die durch  infizierte Zecken übertragen werden. Im Krankheitsverlauf können insbesondere die Haut, das Zentralnervensystem und die Gelenke befallen werden, was zu sehr unterschiedlichen Krankheitsbildern führt. Da sich die mikrobiologische Diagnostik nach wie vor hauptsächlich auf indirekte Nachweisverfahren wie den Antikörpernachweis stützt, ist die korrekte Befundinterpretation für die Diagnosestellung unerlässlich. Die Borreliose lässt sich sowohl in den frühen als auch in den späten Krankheitsstadien – entgegen der häufig geäußerten Befürchtung – gut antibiotisch behandeln. Die wichtigste Präventionsmaßnahme besteht in der möglichst frühen Entfernung der Zecke.

Der aktuelle Themenabend richtet den Fokus auf die vielfältigen Facetten dieser Erkrankung, deren Diagnose immer wieder eine Herausforderung bedeutet.

 

Als Vertreter der Presse sind Sie herzlich zu diesem Abend eingeladen!

Wir bitten um redaktionellen Terminhinweis und -ankündigung im Veranstaltungskalender!

 

 

 

 

 

 

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