Visual Universitätsmedizin Mainz

27. März 2017

Hebammen spenden für Vereine Flüsterpost und Elternkreis Down-Syndrom

Tombolaerlöse in Höhe von 800 Euro gehen zu Gunsten zweier Mainzer Vereine

Je 400 Euro haben die Mitarbeiterinnen des Kreißsaals der Universitätsmedizin Mainz an Flüsterpost, dem Verein zur Unterstützung für Kinder krebskranker Eltern und Elternkreis Down-Syndrom e.V. gespendet. Beim Elternkreis Down-Syndrom e.V. fließt das Geld in eine Gruppe für ganz junge von Down-Syndrom betroffene Kinder, die der Verein in diesem Jahr eröffnen wird. Flüsterpost e.V. wird den Spendenbetrag für die vom Verein initiierten Einzel- und Gruppenangebote wie beispielsweise Spiel-, Kreativ-, Musik- und Erlebnispädagogik verwenden.

„In unserem Beruf trifft man in der Klinik und auch im freiberuflichen Bereich auf Eltern, die sich unvorhergesehenen Herausforderungen stellen müssen. Verschiedene Vereine bieten in solchen Situationen Hilfe an. Meinen Kolleginnen und mir war es ein Anliegen, zwei solcher Vereine finanziell bei ihrer Arbeit zu unterstützen“, unterstreicht die stellvertretende leitende Hebamme des Kreißsaals der Universitätsmedizin Mainz, Lena Mullen. Der Gesamtspendenbetrag war der Erlös einer Tombola des Kreißsaals am Tag der offenen Tür der Universitätsmedizin Mainz im vergangenen Jahr.

„Wir eröffnen dieses Jahr eine neue Gruppe für die ganz kleinen von Down-Syndrom betroffenen Kinder im Alter von null bis drei Jahren und werden den Spendenbetrag hierfür verwenden“, erklärt Frank Erz vom Elternkreis Down-Syndrom e.V. „Die Spende ist also ein wichtiger Beitrag, um der neuen Gruppe den Start in das gemeinsame Leben zu ermöglichen“, ergänzt Erz. Da sich der Verein ausschließlich aus Mitgliedbeiträgen und Spendenmitteln finanziere, sei das finanzielle Engagement der Mitarbeiterinnen des Kreißsaals der Universitätsmedizin Mainz von hohem Wert. Das Spektrum der Tätigkeiten des Vereins reiche unter anderem von der Organisation von Spielgruppen und einer Tanzgruppe über das Erstellen von Informationsordnern bis hin zu Aktionsveranstaltungen, um auf das Down-Syndrom aufmerksam zu machen.

„Die Spende verwenden wir für unsere Einzel- und Gruppenangebote wie Spiel-, Kreativ-, Musik- und Erlebnispädagogik. Diese können helfen, sich selbst besser kennenzulernen, Grenzen zu erkennen, (und entfernen) diese vielleicht auch zu überwinden und das Selbstvertrauen zu stärken“, betont Anita Zimmermann von Flüsterpost e.V. Der Verein begleitet und unterstützt Kinder von krebskranken Eltern ab 4 Jahren bis über 18 Jahre wie auch die Eltern und andere Bezugspersonen. Eine Krebsdiagnose mache zunächst oft sprachlos und hilflos, weiß Anita Zimmermann. Wenn Kinder langfristig nicht ausreichend informiert und einbezogen würden, könne das zu Missverständnissen, Schuldgefühlen, große Ängsten bis hin zu seelischen und körperlichen Erkrankungen führen. „Mit unseren vielfältigen Angeboten helfen wir, diesem Risiko entgegenzuwirken“, betont Dipl. Soz.-Päd. Anita Zimmermann, Mitbegründerin und Leiterin von Flüsterpost e.V. seit 2003.

 

Bildunterzeile:

Die stellvertretende leitende Hebamme Lena Mullen (5.v.l.) übergibt im Beisein der Direktorin der Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Frauengesundheit, Univ. Prof. Dr. Annette Hasenburg (7.v.l) die Spendenschecks an Frank Erz (3.v.l) vom Elternkreis Down-Syndrom Mainz e.V. und Anita Zimmermann (9.v.l) vom Verein Flüsterpost e.V.
Mit auf dem Bild sind die Hebammen Christine Benz (1.v.l), Rebecca Christmann (2.v.l); Sabrina Fiener (4.v.l); Katharina Wettlaufer (6.v.l) sowie Oberärztin Dr. Doris Macciella (8.v.l) und Oberärztin Dr. Anja Fruth (10.v.l) sowie Angela Pammer von Flüsterpost e.V. (11.v.l.)

 

Verwendung des Fotos kostenfrei unter Angabe der Quelle: Peter Pulkowski (Universitätsmedizin Mainz)

 

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E-Mail:  Lena.Mullen@unimedizin-mainz.de

 

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Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz. Mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen sowie zwei Einrichtungen der medizinischen Zentralversorgung – die Apotheke und die Transfusionszentrale – gehören zur Universitätsmedizin Mainz. Mit der Krankenversorgung untrennbar verbunden sind Forschung und Lehre. Rund 3.500 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz kontinuierlich ausgebildet. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de

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