Visual Universitätsmedizin Mainz

4. Mai 2017

„Nachtvorlesung für jedermann“ in der Universitätsmedizin Mainz

Aktuelle Staffel informiert über „Krankheiten, über die man nicht spricht“

Am Donnerstag, den 27. April, ist die Veranstaltungsreihe „Nachtvorlesung für jedermann“ mit einer neuen Staffel gestartet. Den Themenschwerpunkt bilden diesmal „Krankheiten, über die man nicht spricht“.  Dazu zählen beispielsweise Geschlechtskrankheiten, offene, unangenehm riechende Wunden, Hämorrhoiden oder übermäßiges Schwitzen. Die kommenden beiden Themenabende der aktuellen Nachtvorlesungsstaffel finden jeweils donnerstags ab 20 Uhr im großen Hörsaal der Chirurgie der Universitätsmedizin Mainz statt (Gebäude 505H, Universitätsmedizin Mainz, Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz). Eintritt und Bewirtung sind frei. Zur letzten Nachtvorlesung der aktuellen Staffel am Donnerstag, den 18. Mai, lädt die Universitätsmedizin Mainz ausnahmsweise ins Gutenberg-Museum ein. Dort stehen anlässlich der Eröffnung des 2. internationalen Kongress in Mainz zum Thema 3D-Druck in der Medizin Vorträge eingeladener Wissenschaftler auf dem Programm. Diese außerordentliche Vorlesung findet außer der Reihe statt und zeigt die Möglichkeiten des 3D-Drucks für die Medizin auf.

Es gibt Krankheiten, über die man ungern spricht, da ihnen etwas Unsauberes oder vermeintlich Unanständiges anhaftet oder die Patienten stigmatisiert. Betroffene verschweigen Krankheiten häufig aus einem falschen Schamgefühl heraus und vermeiden den Gang zum Arzt. Das hat bisweilen drastische Folgen: Denn für viele Leiden, die sich in einem frühen Stadium gut behandeln ließen, findet sich bei später Diagnose wesentlich schwieriger eine wirkungsvolle Therapie.

Am Donnerstag, 04. Mai 2017, spricht Dr. Marco Battista aus der Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Frauengesundheit über Geschlechtskrankheiten. Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel, Direktor der Kardiologie I im Zentrum für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz, informiert darüber hinaus über Synkopen. Dabei handelt es sich um einen vorübergehenden Bewusstseinsverlust infolge eines kurzzeitig aussetzenden Herzschlags. Anschließend referiert der Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin, Univ.-Prof. Dr. Fred Zepp, über als Zoonosen bezeichnete Infektionskrankheiten, die von Tier zu Mensch übertragen und später auch von Mensch zu Mensch weitergegeben werden können. Insbesondere in Kindergärten und Gemeinschaftsunterkünften kann es zu einer raschen Ausbreitung entsprechender Infektionserreger kommen. Wissenswertes zum Thema Übergewicht als Krankheitsauslöser erfahren die Hörer der Nachtvorlesung von Dr. Katja Buschmann von der Klinik und Poliklinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie der Universitätsmedizin Mainz.

Am Donnerstag, 11. Mai 2017, spricht Prof. Dr. Werner Kneist von der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie der Universitätsmedizin Mainz über den künstlichen Darmausgang. Univ.-Prof. Dr. Manfred Beutel, Direktor der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz, widmet seinen Vortrag dem Thema Gewalt in Sozialstrukturen. Gewalt ist weltweit eines der größten Gesundheitsrisiken für Frauen und Kinder. Im Anschluss referiert Privatdozent Dr. Skala über die Inkontinenz der Frau.

Am letzten Abend der aktuellen Staffel, Donnerstag, 18. Mai, steht ein Thema außerhalb der Reihe auf der Agenda, das keinen Bezug zum eigentlichen Thema hat. Im Mainzer Gutenberg-Museum wird es anlässlich der Eröffnung des 2. internationalen Kongress zum Thema 3D-Druck in der Medizin in Mainz Vorträge verschiedener Wissenschaftler geben. Dieser besondere Themenabend zeigt die Möglichkeiten des 3D-Drucks für die Medizin auf.

 

Termine der aktuellen Staffel: 04.05.2017, 11.05.2017, 18.05.2017

 

Kontakt
Univ.-Prof. Dr. med. Christian F. Vahl
Klinik und Poliklinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie
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E-Mail: christian.vahl@unimedizin-mainz.de

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Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.300 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz ausgebildet. Mit rund 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Universitätsmedizin zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de

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