Visual Universitätsmedizin Mainz

5. Mai 2017

Patientenveranstaltung zum Tag gegen den Schlaganfall

Universitätsmedizin Mainz informiert am 10. Mai über die Versorgung und Nachsorge von Schlaganfällen und gibt Einblicke in Therapieangebote

An welchen Symptomen lässt sich ein Schlaganfall erkennen? Was ist im Notfall zu tun? Welche Therapieoptionen gibt es beim akuten Schlaganfall? Diese und andere Fragen beantworten die Ärzte der Klinik und Poliklinik für Neuroradiologie und der Klinik und Poliklinik für Neurologie am Tag gegen den Schlaganfall am Mittwoch, 10. Mai 2017. Im Rahmen der öffentlichen Veranstaltung werden jeweils um 9.00, 12.00 und 17.00 Uhr rund 45-minütige Führungen angeboten, die einen Blick hinter die Kulissen der Schlaganfallversorgung ermöglichen. Im Rahmen dessen bietet sich für die Teilnehmer auch die Gelegenheit, an einem Simulator unter Anleitung eine Schlaganfallbehandlung mit dem Katheter auszuprobieren. Treffpunkt für die Führungen ist in der Wartezone der Klinik und Poliklinik für Neuroradiologie im 2. OG des Gebäudes 505, Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz. Interessierte mögen bitte der blauen Linie auf dem Fußboden im Eingangsbereich von Geb. 505 folgen und mit dem Fahrstuhl ins 2. OG fahren. Um Voranmeldung unter Tel. 06131 - 177139 (Sekretariat der Klinik und Poliklinik für Neuroradiologie) wird gebeten.

Jährlich erleiden in Deutschland nach Angaben der Deutschen Schlaganfallhilfe rund 270.000 Menschen einen Schlaganfall. In Rheinland-Pfalz erlitten laut Statistischem Landesamt Rheinland-Pfalz in 2015 fast 13.000 Menschen einen Schlaganfall. Der Schlaganfall ist nach Krebs- und Herzerkrankungen hierzulande die dritthäufigste Todesursache. Ein Umstand, der durch das Wissen um Risikofaktoren und Prävention verhindert werden könnte.

Vor diesem Hintergrund haben Interessierte am Tag gegen den Schlaganfall die Möglichkeit, sich an der Universitätsmedizin Mainz umfassend über das Thema Schlaganfall zu informieren. Bei den Führungen erfahren die Teilnehmer unter anderem, wie sich mittels einer computertomographischen (CT) Angiographie ein Gefäßverschluss erkennen lässt. Darüber hinaus stellen die Ärzte der Universitätsmedizin Mainz die aktuellen Behandlungsoptionen wie die Lyse-Therapie oder die Thrombektomie vor.

Bei der im Jahr 2015 im Rahmen von Studien als äußerst effektiv nachgewiesenen Thrombektomie schiebt der Arzt einen Katheter von der Leiste aus durch die große Körperschlagader bis in die Hirngefäße. Er zieht dann das Blutgerinnsel, das die Hirnarterie verschließt und dadurch den Schlaganfall verursacht wieder heraus. Diesen Eingriff können Interessierte an einem Simulator selbst durchführen.

Wir bitten um redaktionellen Terminhinweis und Terminankündigung im Veranstaltungskalender!

Kontakt
Univ.-Prof. Dr. Marc Brockmann,
Direktor der Klinik und Poliklinik für Neuroradiologie der Universitätsmedizin Mainz
Tel: 06131 177141
E-Mail: marc.brockmann@unimedizin-mainz.de


PD Dr. Klaus Gröschel
Geschäftsführender Stellvertreter der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsmedizin Mainz
Tel: 06131 173105
E-Mail: klaus.groeschel@unimedizin-mainz.de

Pressekontakt
Oliver Kreft, Unternehmenskommunikation, Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131  17-7424, Fax 06131  17-3496, E-Mail:  pr@unimedizin-mainz.de

 

 

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.300 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz ausgebildet. Mit rund 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Universitätsmedizin zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de

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