Visual Universitätsmedizin Mainz

23. April 2018

„Tiefe Hirnstimulation – ein Schlüssel zur Tiefe des Gehirns“

Fortsetzung der Vortragsreihe „Medizin: Faszination Forschung” am 25. April

Wer sich über die aktuellen Entwicklungen auf dem Gebiet der tiefen Hirnstimulation informieren möchte, der sollte sich den nächsten Themenabend der Vortragsreihe „Medizin: Faszination Forschung” am 25. April nicht entgehen lassen. Die Referenten der Universitätsmedizin Mainz Univ.-Prof. Dr. med. Sergio Groppa (Klinik und Poliklinik für Neurologie), Univ.-Prof. Dr. med. Oliver Tüscher (Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie) und Dr. Martin Glaser (Neurochirurgische Klinik und Poliklinik) informieren zudem über Anwendungen und Perspektiven für die Behandlung von neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen sowie über neurobiologische Aspekte der mentalen Gesundheit. Moderator des Abends ist Prof. Dr. Wilfred A. Nix. Die Veranstaltung der Universitätsmedizin Mainz und der Medizinischen Gesellschaft Mainz beginnt um 19.15 Uhr und findet im Hörsaal der Chirurgie der Universitätsmedizin Mainz statt (Geb. 505H, Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz).

Die Behandlungsmöglichkeiten neurodegenerativer Erkrankungen haben sich durch die Entwicklung der Stimulation der Gehirns über elektrische Sonden, die sog. funktionelle Neuromodulation, deutlich erweitert. Anders als bisherige Behandlungsansätze, die die Zellregeneration beeinflussen oder Zellersatz verwenden, nutzen diese Therapieverfahren die vorhandenen Funktionsreserven noch intakter Gehirnkomponenten.

Am bekanntesten sind die Erfolge der tiefen Hirnstimulation (THS) bei der Behandlung der Parkinson-Erkrankung, der Zittererkrankungen und der Dystonien. Gute Effekte wurden aber auch bei der Behandlung anderer neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen erzielt, beispielsweise bei Epilepsien und Schmerzsyndrome sowie bei therapieresistenten Depressionen und Zwangsstörungen.

Die Anwendung der THS beruht momentan auf physiologischen Modellen der Gehirnaktivität und der zerebralen Oszillationen. Durch Ableitungen der Gehirnaktivität und der oszillatorischen Aktivität über Elektroden gelang es, auch wichtige Funktionsprinzipien des Gehirns zu entschlüsseln sowie neurologische und psychiatrische Erkrankungen besser zu verstehen.

 

Als Vertreter der Presse sind Sie herzlich zu diesem Abend eingeladen!

Wir bitten um redaktionellen Terminhinweis und -ankündigung im Veranstaltungskalender!

 

Weitere Termine:
30.05.2018             Prionen – ungewöhnlich, tödlich und schwer zu kontrollieren
20.06.2018             Leberkrebs im 21. Jahrhundert – von der Lebervorsorge zur
                               individualisierten Tumortherapie

Kontakt:
Univ.-Prof. Dr. med. Theodor Junginger e. m.,
Vorsitzender der Medizinische Gesellschaft Mainz e.V.
Telefon: 06131 17-4168, Fax: 06131 17-5516, E-Mail:  junginger@uni-mainz.de

 

Pressekontakt:

Barbara Reinke, Unternehmenskommunikation, Universitätsmedizin Mainz,
Telefon: 06131 17-7428, Fax: 06131 17-3496, E-Mail:  pr@unimedizin-mainz.de

 

 

Die Medizinische Gesellschaft Mainz e.V.
Die Medizinische Gesellschaft Mainz e.V. ist ein Verein zur Förderung und Verbreitung medizinwissenschaftlicher Erkenntnisse. Nicht nur Ärzte, sondern auch interessierte Bürgerinnen und Bürger sollen über aktuelle medizinische Themen durch Vorträge informiert werden. Mehr Infos zu den Veranstaltungen und das Programm der Gesellschaft finden Sie im Internet unter: http://www.mg-mainz.de/aktuelles.html

 

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.400 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz ausgebildet. Mit rund 7.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Universitätsmedizin zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de

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