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11. Januar 2017

Traumdeutungen in der Antike

Nächster Themenabend der Medizinischen Gesellschaft Mainz am 11. Januar 2017

Der zweite Abend der Serie „Was sagen Träume über uns aus?“ befasst sich mit der Traumdeutung in der Antike. Dass nahezu jeder Traum eine Bedeutung hat und der Deutung bedarf, galt in der Antike als selbstverständlich. Beim nächsten Themenabend der Medizinischen Gesellschaft am 11. Januar wird die Inhaberin der Lehrstuhls für Klassische Philologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Univ.-Prof. Dr. Christine Walde, die Traumdeutung in der Antike – eines ihrer Forschungsschwerpunkte- und deren Auswirkung auf die Traumdeutung Sigmund Freuds aufzeigen. Die Veranstaltung wird moderiert von Dr. Inka Tuin, Oberärztin an der Klinik und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz. Der Themenabend findet statt um 19.15 Uhr im Hörsaal Chirurgie (Gebäude 505H) der Universitätsmedizin Mainz (Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz). Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

In der Antike war die Auffassung weit verbreitet, dass Träume göttlichen oder dämonischen Ursprungs sind, um die Träumer zu ermahnen, zu warnen oder zu lenken. Die Griechen, insbesondere Aristoteles, standen diesen Vorstellungen skeptisch gegenüber und führten die Träume auf die Tätigkeit der Sinne zurück, womit sie die wissenschaftliche Traumdeutung begründeten. Träume sind stets kulturell geprägt und ergeben sich aus den Erfahrungen des einzelnen Menschen. Traumdeutungen geben damit auch Aufschluss über die Weltwahrnehmung einer Epoche und einer Gesellschaft. Wie Träume in der Antike gedeutet wurden und welchen Einfluss das auf den renommierten Psychoanalytiker Sigmund Freud hatte, steht im Mittelpunkt des Themenabends.

Als Vertreter der Presse sind Sie herzlich zu diesem Abend eingeladen!

Wir bitten um redaktionellen Terminhinweis und -ankündigung im Veranstaltungskalender!

 

Kontakt
Univ.-Prof. Dr. med. Theodor Junginger, Vorsitzender der Medizinischen Gesellschaft Mainz e.V.
Telefon: 06131 17-4168, Fax: 06131 17-5516, E-Mail:  junginger@uni-mainz.de


Die Medizinische Gesellschaft Mainz e.V.
Die Medizinische Gesellschaft Mainz e.V. ist ein Verein zur Förderung und Verbreitung medizinwissenschaftlicher Erkenntnisse. Nicht nur Ärzte, sondern auch interessierte Bürgerinnen und Bürger sollen über aktuelle medizinische Themen durch Vorträge informiert werden. Mehr Infos zu den Veranstaltungen und das Programm der Gesellschaft finden Sie im Internet unter: http://www.mg-mainz.de/aktuelles.html

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