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26. Oktober 2017

Universitätsmedizin Mainz verleiht Ehrendoktorwürde und würdigt Spitzennachwuchs

Conventio Medicinae: Universitätsmedizin Mainz zeichnet exzellente Leistungen aus

Bei ihrer zentralen akademischen Feierstunde, dem Conventio Medicinae, hat die Universitätsmedizin Mainz gestern zum achten Mal die herausragenden Leistungen ihres medizinischen Nachwuchses gewürdigt. Mehr als 30 Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler durften sich über Preise, Stipendien und andere außerordentliche Auszeichnungen für ihre hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen freuen. Darüber hinaus gab es in diesem Jahr einen außerordentlichen Höhepunkt und gleichzeitig eine Premiere: Nach 2009 hat die Universitätsmedizin Mainz erstmals wieder eine Ehrendoktorwürde verliehen. Den „Doctor honoris causa“ erhielt Prof. Dr. Dr. Cornelis J. Melief, Leiden, Niederlande. Die Ehrendoktorwürde wurde ihm für sein Lebenswerk als Pionier der Tumorimmunologie und seine Verdienste für die immunologische Forschung in Mainz zuteil.

„Es ist mir eine besondere Freude, Professor Cornelis Melief die Ehrendoktorwürde der Universitätsmedizin Mainz zu verleihen. Einerseits möchten wir ihn als den Doyen der europäischen Tumorimmunologie würdigen, denn er gilt als einer der Wegbereiter für immuntherapeutische Behandlungsstrategien gegen Krebs. Andererseits ist diese Auszeichnung Ausdruck unserer tiefen Verbundenheit zu Professor Melief. Er hat sich über viele Jahre sehr engagiert als Berater und Mentor verschiedener Programme unseres Forschungszentrums für Immuntherapie hervorgetan“, sagte der Wissenschaftliche Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Ulrich Förstermann. Prof. Melief hat maßgeblich zum Verständnis beigetragen, wie das Immunsystem Tumor-Antigene erkennt und eine entsprechende Immunantwort gegen Krebszellen aktiviert. Auf Basis dieser Erkenntnis ließen sich innovative immuntherapeutische Behandlungsstrategien entwickeln. Seit 2011 ist er Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der TRON gGmbH – Translationale Onkologie an der Universitätsmedizin Mainz.

Neben der Verleihung der Ehrendoktorwürde standen die wissenschaftlichen Nachwuchskräfte im Mittelpunkt des Conventio Medicinae. „Der Spitzennachwuchs ist für die Universitätsmedizin Mainz elementar, um weiter in den Kreis der forschungsstärksten universitären Einrichtungen vorzustoßen. Auch vor diesem Hintergrund sehen wir die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses als eine zentrale Aufgabe an“, betonte Prof. Förstermann. „Viele, von denen, die wir hier und heute auszeichnen, stehen noch ganz am Anfang ihrer wissenschaftlichen Karriere. Die Preise und Stipendien, die wir beim Conventio Medicinae vergeben, dienen einerseits der Anerkennung herausragender Leistungen und andererseits als Ansporn, die zukünftigen Herausforderungen mit Bravour zu meistern“, fügte Prof. Förstermann hinzu.

Auch bei der achten Auflage des Conventio Medicinae zeichnete die Universitätsmedizin Mainz wieder etliche Preisträger und Empfänger von Auszeichnungen für eine hervorragende Doktorarbeit oder Habilitationsschrift aus, die in der Scientific Community höchste Beachtung gefunden hat. Die Stipendien sind zum Teil an ein konkretes Forschungsvorhaben geknüpft. Oft geht es dabei um Forschungsvorhaben, die auf einer herausragenden Doktorarbeit aufbauen. Darüber hinaus fördert die Universitätsmedizin geplante Promotions- und Diplomarbeiten, die in Bezug auf ihren Forschungsansatz richtungweisend sind.

An der Universitätsmedizin promovierten im Zeitraum Dezember 2016 bis November 2017 Insgesamt 276 Studierende. Zwei der Promovenden erhielten für ihre Arbeit das Prädikat ‚summa cum laude’. Zudem konnten sich in diesem Zeitraum 17 Wissenschaftler habilitieren.

Im Rahmen des Conventio Medicinae 2017 hat die Universitätsmedizin folgende Preise und Stipendien verliehen: den Promotionspreis der Margarete-Waitz-Stiftung in Höhe von 3.000 Euro, den Preis der Johannes Gutenberg-Universität Mainz für das Jahr 2017 in Höhe von 1.000 Euro, den Dagmar-Eißner-Förderpreis für Nachwuchswissenschaftlerinnen in Höhe von 3.000 Euro, der mit 10.000 Euro honorierte Robert-Müller-Wissenschaftspreis, drei Promotionsstipendien der Robert-Müller-Stiftung in Höhe von je 12.000 Euro, drei mit je 3.600 Euro dotierte Stipendien der Susanne Marie Sofie Haufen-Stiftung, die Förderung des Gutenberg Lehrkollegs als Promotionspreis in Höhe von 600 Euro.

 

Die Preisträger im Einzelnen:

Preis der Johannes Gutenberg-Universität Mainz 2017:

·         Dr. med. Hinrich Boy Martin Winther

Dagmar-Eißner Preis 2017:

·         Dr. Michal Levin, Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH)

Preise, Stipendien und Projektförderung durch die Robert-Müller Stiftung:

·         Prof. Dr. Philip Wenzel und Univ.-Prof. Dr. Philipp Wild (Robert Müller-Wissenschaftspreis 2017)

·         Cand. med. Pascal Garcia Andreo, Cand. med. Alina Mangold, Cand. med. Melanie Schwaderlapp, (Robert Müller-Promotionspreise 2017)

Promotionspreis der Margarete-Waitz-Stiftung 2017:

·         Dr. med. Urs von Henning

 

Stipendien der Susanne Marie Sofie Haufen-Stiftung Preis

·         Nicole Aumüller

·         Stefanie Böhm

·         Masoud Photography

Förderung Gutenberg Lehrkolleg:

·         Dr. med. Tobias Böhmer

‚Summa cum laude’-Promovenden mit Auszeichnung:

·         Dr. med. Jasmin Ghaemi Kerahrodi, Dr. med. Paul Stamm

 

Bildunterzeile: Prof. Prof. Dr. Dr. Cornelis J. Melief (vorne, 3.v.l.), Leiden, Niederlande, ist der zehnte Empfänger einer Ehrendoktorwürde der Universitätsmedizin Mainz. Darüber hinaus würdigte der Wissenschaftliche Vorstand und Dekan der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Ulrich Förstermann (l.u.), verschiedene Preisträger und Stipendienempfänger beim diesjährigen Conventio Medicinae.

Kostenfreie Verwendung möglich unter Angabe der Quelle „Jürgen Arlt“

 

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Oliver Kreft, Unternehmenskommunikation Universitätsmedizin Mainz,
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Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.300 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz ausgebildet. Mit rund 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Universitätsmedizin zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de

 

 

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