Visual Universitätsmedizin Mainz

14. Juni 2018

ver.di und Universitätsmedizin Mainz erzielen Tarifabschluss

Drei Prozent mehr Geld und dickes Plus für Azubis - bei kurzer Laufzeit

Die rund 6.600 nicht-ärztlichen Beschäftigten der Universitätsmedizin Mainz erhalten rückwirkend zum 01.04.2018 drei Prozent mehr Tabellenentgelt. Die rund 690 Auszubildenden erhalten 40 Euro pro Monat mehr. Weiterhin bekommen die Azubis ihr individuelles Jobticket bezahlt. Die Auszubildenden in der (Kinder-)Gesundheits- und Krankenpflege erhalten eine Übernahmegarantie in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31.12.2018.

„Das ist ein sehr gutes Ergebnis für die Beschäftigten,“ sagt Frank Hutmacher, Verhandlungsführer von ver.di nach der Verhandlung. „Dieses Ergebnis zeigt klar, dass sich ver.di lohnt. Der gemeinsame Weg führt zu mehr Geld in Form von guten Tarifabschlüssen.“ Die Beschäftigten erhalten weiterhin eine Ausweitung der Zulagen für weitergebildete Fachkräfte als auch für sogenannte Wundexperten von 75 Euro. Auch wird nun der Arbeitgeberzuschuss zur Entgeltumwandlung von 15 Euro auf 30 Euro erhöht. Weiterhin wird eine neue Entgeltstufe eingeführt, die schon lange gefordert wurde.

Der Verhandlungsführer der Universitätsmedizin Mainz Dr. Hans-Jürgen Hackenberg zieht ebenfalls ein positives Fazit der Verhandlungen: „Mit diesem Tarifabschluss ist es uns gelungen, trotz der schwierigen Rahmenbedingungen für die Universitätsmedizin Mainz die herausragenden Leistungen unserer Beschäftigten zu würdigen. Die tarifliche Vereinbarung dient insbesondere auch der Sicherung unserer Fachkräfte: Wir bieten unseren Pflegekräften und Auszubildenden nun noch attraktivere Konditionen. Die Absolventen unserer Schule für Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Schule für Kinderkrankenpflege kommen beispielsweise in den Genuss von Übernahmegarantien und alle Auszubildenden können ein Jobticket erhalten.“

Durch diesen Tarifabschluss, nach dem vierten Verhandlungstermin, sind Arbeitskampfmaßnahmen an der Universitätsmedizin abgewendet. Gewerkschaftsmitglieder erhalten bereits seit längerem zusätzliche Vorteile. Beispielsweise bekommen ver.di Mitglieder zwei Gesundheitstage und auch der Beitrag zur Pflegekammer wird durch den Arbeitgeber übernommen.

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