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12. April 2018

Vorsitzende des Personalrats Waltraud Friedrich verabschiedet

Weggefährten würdigen Verdienste für die Beschäftigten der Universitätsmedizin Mainz

Fast ein Jahrzehnt lang war Waltraud Friedrich Vorsitzende des Personalrats der Universitätsmedizin Mainz. Insgesamt mehr als 40 Jahre engagierte sie sich in verschiedenen Funktionen für die Universitätsmedizin. Heute wurde Waltraud Friedrich in den Ruhestand verabschiedet. Der Vorstandsvorsitzende und Medizinische Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer, der Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Dr. Salvatore Barbaro, ver.di Landesfachbereichsleiter Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen, Frank Hutmacher, Pflegevorstand Marion Hahn und der designierte Nachfolger als Personalratsvorsitzender der Universitätsmedizin Mainz, Uwe Jerusalem, würdigten Friedrichs verdienstvolles Engagement. Die scheidende Personalratsvorsitzende wurde als engagiert, kompetent und lösungsorientiert beschrieben. Die 61-jährige freut sich auf den neuen Lebensabschnitt  und möchte viel Zeit im eigenen Garten und mit der Familie verbringen.

„Es war mir eine große Freude mit Frau Waltraud Friedrich als außerordentlich engagierter Personalrätin nahezu ein ganzes Jahrzehnt lang zusammenzuarbeiten. In jedem Moment war zu spüren, dass sie sich den Interessen der Mitarbeiter mit Leib und Seele verpflichtet fühlt“, sagt der Vorstandsvorsitzende und Medizinische Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Professor Dr. Norbert Pfeiffer. „Dabei ist sie geprägt von einem starken Sinn für soziale Verantwortung und dem unbedingten Willen, konstruktiv und lösungsorientiert mit anderen zusammenzuarbeiten. Die Begegnungen mit ihr habe ich stets als sehr konstruktiv und positiv empfunden.“

Der Aufsichtsratsvorsitzende, Wissenschaftsstaatssekretär Prof. Dr. Salvatore Barbaro betont: „Ich möchte Ihnen, Frau Waltraud Friedrich, für Ihre umfassende Unterstützung danken, mit der Sie dazu beigetragen haben, die Universitätsmedizin Mainz zu dem zu machen, was sie heute ist. Sie haben mit Ihrem bedachten und umsichtigen Handeln unterstrichen, wie sehr Ihnen die Entwicklung und die Zukunft der Universitätsmedizin am Herzen liegt, dabei aber auch immer die Interessen der Belegschaft vertreten und sich für Ihre Kolleginnen und Kollegen eingesetzt. Ihre offene Freundlichkeit und Ihre Fähigkeit das Zusammenwirken verschiedener Gruppen zu koordinieren, werden wir hier in der Universitätsmedizin sehr vermissen.“

„Ihr hohes Engagement zeichnet Waltraud Friedrich aus. Auch ehrenamtlich setzte sie sich zur Gestaltung von Arbeitsbedingungen ein. Über lange Jahre ist sie schon Mitglied in ver.di Vorständen auf Bezirks und Landesbezirksebene und auf Vorschlag von ver.di ist sie als ehrenamtliche Richterin am Arbeitsgericht berufen worden. Als Mitglied der Tarifkommission und der Verhandlungskommission gestaltete sie maßgeblich den Haustarifvertrag der Universitätsmedizin Mainz mit. Wir danken Waltraud Friedrich für ihr langjähriges Engagement, im Sinne unserer Gewerkschaft, in denen sie den Aktiven, auch über die Universitätsmedizin hinaus, immer eine Beraterin und Stütze war“, so der rheinland-pfälzische ver.di-Landesfachbereichsleiter Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt & Kirchen, Frank Hutmacher.

Pflegevorstand Marion Hahn betonte in ihrem Grußwort, dass sich Waltraud Friedrich in Bezug auf ihr Engagement und ihre große Leistungsbereitschaft als ausgesprochen vorbildlich erwiesen habe. „Ihr Verantwortungsbewusstsein für andere ist bemerkenswert. In ihrer gesamten Laufbahn sorgte sie sich stets für das Wohl ihrer Mitmenschen. Für den Vorstand der Universitätsmedizin Mainz war sie zu jeder Zeit ein verlässlicher Gesprächspartner und eine in vielerlei Hinsicht wichtige und versierte Impulsgeberin.“

„Mit ihrem Wissen und ihrem Weitblick hat sich Waltraud Friedrich immer für die berechtigten Interessen und Anliegen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen eingesetzt. Dabei hat sie stets unsere Universitätsmedizin in ihrer Gesamtheit im Fokus behalten. Wir werden sie sehr vermissen“, so Uwe Jerusalem, der designierte Nachfolger als Personalratsvorsitzender der Universitätsmedizin Mainz.

Waltraud Friedrich dankte dem Vorstand und vielen langjährigen Weggefährten für den konstruktiven und offenen Umgang miteinander: „Dies war mir stets sehr wichtig. Tatsächlich habe ich von allen Seiten viel Wertschätzung für meine Arbeit erfahren. Das hat mich unentwegt motiviert, mich mit großer Leidenschaft für die Universitätsmedizin und ihre Beschäftigten einzusetzen.“ Im Ruhestand wolle sie voll und ganz für die Familie da sein, die ihr viele Jahre den Rücken frei gehalten habe.

Nach einem freiwilligen sozialen Jahr im Jahr 1973 begann der berufliche Werdegang von Friedrich an der Universitätsmedizin mit der Ausbildung zur Krankenpflegehelferin im Jahr 1974. Es folgte eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin, die sie 1978 abschloss. Danach war sie in verschiedenen Bereichen der Krankenversorgung der Universitätsmedizin Mainz tätig und übernahm auch Leitungsfunktionen. 1993 wurde sie erstmals als freigestelltes Mitglied in den Personalrat gewählt, dessen Vorsitz sie seit 2009 innehat. Darüber hinaus war Waltraud Friedrich unter anderem Teil der Tarifkommission, die die Ausgestaltung und Einführung des Haustarifvertrags zwischen der Universitätsmedizin Mainz und der Gewerkschaft ver.di begleitet hat. Auch war sie maßgeblich an der Einführung der digitalen Überlastungsanzeige beteiligt. Darüber hinaus gehörte sie jener Gruppe an, die die Strategie der Universitätsmedizin entwickelt hat und hatte ebenso Einfluss auf das Unternehmensleitbild.

 

Bildunterzeile: Gut gelaunt präsentierte sich Waltraud Friedrich (3.v.r), die scheidende Personalratsvorsitzende, an der Seite der Weggefährten Univ.-Prof. Ulrich Förstermann, Wissenschaftlicher Vorstand und Dekan (1.v.l.), Uwe Jerusalem (2.v.l) als designierter Nachfolger als Personalratsvorsitzender, Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand (3.v.l), Prof. Dr. Salvatore Barbaro, Aufsichtsratsvorsitzender und Wissenschaftsstaatssekretär (4.v.l), Marion Hahn, Pflegevorstand (2.v.r.), und Frank Hutmacher von ver.di.

Kostenfreie Verwendung unter Angabe der Quelle: Markus Schmidt (Universitätsmedizin Mainz)

 

 

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