Visual Universitätsmedizin Mainz

Umgang mit Pharmaindustrie

2. November 2009    

Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz hat sich nach intensiver Diskussion für Richtlinien zum Umgang mit der Pharmazeutischen Industrie entschieden. Diese Richtlinien tragen der Tatsache Rechnung, dass die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie als Teil der Universitätsmedizin Mainz einerseits an einer engen wissenschaftlichen Kooperation mit der Pharmazeutischen Industrie in der Erforschung neuer Arzneimittel interessiert ist, andererseits aber als klinische Einrichtung in der Frage der Verordnung von Arzneimitteln weitestgehende Unabhängigkeit von der Pharmazeutischen Industrie erreichen will. Dies basiert auf dem Wunsch der Ärzteschaft, sich bei der Arzneimittelverordnung allein der evidenzbasierten Medizin und den Patienteninteressen zu verpflichten und aus dieser Verpflichtung heraus rationale und unabhängige

Empfehlungen zur Pharmakotherapie abzugeben.  
Die hier formulierten Richtlinien integrieren Vorschläge anderer (und internationaler) Gruppen und gehen über das hinaus, was der Verein der forschenden Arzneimittelhersteller (VfA) in seinem Kodex formuliert hat. Die Zusammenarbeit mit der Pharmazeutischen Industrie in klinischen Studien wird in unserem Studienzentrum „Psychische Erkrankungen“ realisiert, das wir zusammen mit dem BMBF-geförderten Interdisziplinären Zentrum Klinische Studien (IZKS) und den Kliniken für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie betreiben (Studienzentrum).  

Im Folgenden werden die konkreten Richtlinien für die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz beschrieben:


Ansprechpartner: Univ.-Prof. Dr. Klaus Lieb, E-Mail:  klaus.lieb@unimedizin-mainz.de