Visual Universitätsmedizin Mainz

Forschungsschwerpunkt Emotionsregulation und Impulskontrolle - ERIC

Arbeitsgruppen

Arbeitsgruppe funktionelle Bildgebung in der Psychiatrie/Fokus ERIC

Arbeitsgruppe Neurobiologie und Therapie der Borderline-Störung

Leitung: Univ.-Prof. Dr. med. O. Tüscher, Stellv. Direktor und Ltd. OA; Ko-Leiter: , Univ.-Prof. Dr. K. Lieb

Leitung ; Ko-Leiter -univ.-Prof. Dr. O. Tüscher, Stellv. Direktor und Ltd. Oberarzt, Univ.-Prof. Dr. K. Lieb

Der Forschungsschwerpunkt ERIC beschäftigt sich mit der Erforschung der kognitiven Domänen Emotionsregulation (ER) und Impulskontrolle (IC). Die Erforschung kognitiver Domänen bietet gegenüber klassischen, erkrankungsbasierten Forschungsansätzen die Grundlage für eine speziesübergreifende Modellbildung (Translationale Forschung). Von besonderem Interesse sind hierbei zum einen die den entsprechenden kognitiven Domänen zugrunde liegenden neuronalen Strukturen bzw. Netzwerke und zum anderen der Bezug dieser Domänen zu den Symptomen psychiatrischer Erkrankungen mit gestörter Emotionsregulation und/oder gestörter Impulskontrolle. Hier sind vor allem die Borderline-Persönlichkeitsstörung, das Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) aber auch affektive Störungen und Suchterkrankungen zu nennen. Zur funktionell-anatomischen Charakterisierung von ER und IC bedienen wir uns vor allem der funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT). Um ein tieferes Verständnis von ER und IC zu erlangen ist für uns aber ein multimodaler Ansatz entscheidend, der simultane EEG/fMRT Datenerhebung (z.B. EEG-informiertes fMRT), den Einfluß genetischer Variation (Imaging Genetics) und pharmakologischer Modulation (Pharmaco-fMRT) und Methoden der Neurostimulation umfaßt. Von 2008-2010 wird die Arbeit u.a. vom BMBF durch das Verbundprojekt „Neuronale Netzwerke der Impulskontrolle“ mit über 1 Mio. € gefördert.