Visual Universitätsmedizin Mainz

Gender & Gesundheit (GESA)

Team

Leitung:
Univ.-Prof. Dr. med. Manfred E. Beutel
Univ.-Prof. Dr. Elmar Brähler

Mitarbeiter:
Dr. Dipl.-Psych. Ana Nanette Tibubos

Forschungsgegenstand

Durch die gemeinsame Analyse der drei großen, deutschen bevölkerungsbasierten Längsschnittstudien GHS (Gutenberg-Health-Study), KORA (Cooperative Health Research in the Augsburg Region), SHIP (Study of Health in Pomerania) sollen Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den Verläufen, Symptomen, Ursachen und Folgen von häufigen psychischen Erkrankungen bei über 36.000 Männern und Frauen untersucht werden. Die Studie zu GEnder-Sensitiven Analysen von lebensumfassenden Verläufen psychischer Gesundheit und deren Implikationen für die Prävention (GESA) steht unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. med. Manfred E. Beutel und Univ.-Prof. Dr. Elmar Brähler, Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz.  Ziel ist es,  Zeiten innerhalb des Lebenslaufes zu identifizieren, in denen Männer und Frauen besonders anfällig für psychische Erkrankungen sind. Darüber hinaus sollen Faktoren, die vor psychischen Belastungen schützen oder Risiken für die Gesundheit darstellen, erfasst werden. Außerdem werden die Folgen (z.B. körperliche Erkrankungen, Armut) von psychischer Gesundheit und Krankheit unter Beachtung einer geschlechtersensitiven Perspektive untersucht.
Die gewonnenen Erkenntnisse sollen zur Entwicklung von Messverfahren beitragen, die Symptome und Belastungen bei Männern und Frauen besser abbilden können.
Da die vorliegenden Daten immer wieder die gleichen Personen untersucht haben (Längsschnitt), wird es besser möglich sein, ursächliche Faktoren für Veränderungen zu identifizieren. Dies bietet die Chance, Prävention gezielt auf ursächliche Faktoren auszurichten und Maßnahmen für Prävention und Gesundheitsförderung zu entwickeln, die den Besonderheiten von Männern und Frauen gerecht werden.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert seit dem 1. August 2017 das Multi-Kohorten-Konsortium für die Dauer von drei Jahren mit einem Gesamtvolumen von ca. 1.2 Millionen Euro.

Laufzeit: August 2017 bis August 2020

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (1.2 Millionen Euro)

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Lageplan (Pdf , 1,4 MB)