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Klinik und Poliklinik für
Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Schwerpunkt Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie
 

Ambulanz für Spielsucht

Die Sabine M. Grüsser-Sinopoli Ambulanz für Spielsucht bietet neben der Therapie des Pathologischen Glücksspiels im Rahmen eines Modellprojektes erstmalig in Deutschland auch gruppentherapeutische Behandlungsangebote für das Störungsbild Computerspiel- bzw. Internetsucht. Damit reagiert das Universitätsklinikum auf den aktuell steigenden Bedarf der Betroffenen, die an Computerspielsucht leiden, und schließt damit eine existierende Versorgungslücke im ambulanten Bereich.

Die Ambulanz trägt den Namen unserer kürzlich unerwartet verstorbenen Professorin Frau Dr. Sabine M. Grüsser-Sinopoli. Mit dem Konzept einer ambulanten Versorgung von computer- und glücksspielsüchtigen Patienten wollen wir die engagierte und anwendungsbezogene Arbeit von Frau Prof. Dr. Grüsser-Sinopoli auch künftig fortsetzen und ihr Andenken bewahren.

Sie wird von Prof. Dr. Manfred E. Beutel und Dr. Klaus Wölfling geleitet und ist an der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie angesiedelt.

Was bietet die Ambulanz für Spielsucht?

  • anonyme und kostenlose telefonische Beratung für Betroffene von Verhaltenssüchte sowie deren Angehörige, Partner oder Freunde

  • ambulante Gruppentherapie mit dem Schwerpunkt Pathologisches Glücksspiel
    (ICD 10 F63.0) bei Erwachsenen

  • ambulante Gruppentherapie für „Computerspiel- / Internetsucht“ bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen

  • verhaltenstherapeutisches Therapiekonzept unter Einbeziehung interaktioneller Beziehungsgestaltung

  • Problemlösetraining, Aufbau alternativen Verhaltens, Rückfallprophylaxe / Expositionstraining, Rollenspiele (Übungen zu verbaler / non-verbaler Kommunikation) Fertigkeitentraining (skills)

Flyer herunterladen

  • Unseren Flyer zur Ambulanz für Spielsucht können Sie hier (5.1 MB) herunterladen.
      Anmeldung

      Ambulanz für Spielsucht

      Montag bis Donnerstag:
      12 - 16 Uhr

      Tel.: 06131 17-6064

      Aktuelle Studienergebnisse

      6 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Rheinland-Pfalz sind gefährdet – Ergebnisse einer Studie jetzt als Broschüre (655 KB) verfügbar