Stationäre Behandlung
Es kann für die Genesung erforderlich sein, sich für die Behandlung in unserem Haus stationär aufnehmen zu lassen.
Eine stationäre Aufnahme kann angezeigt sein, wenn
- Schwierigkeiten in der Alltagsbewältigung bestehen,
- eine vorübergehende Trennung vom sozialen Umfeld für die Genesung förderlich ist,
- eine intensive Behandlung auf mehreren Ebenen (einzel-, gruppenpsychotherapeutische, körpertherapeutisch etc.) angezeigt ist,
- eine intensive Abklärung des Krankheitsbildes erforderlich ist,
- ambulante Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben.
Unsere psychosomatisch-psychotherapeutische Station hat zurzeit 18 Betten für Erwachsene aller Altersstufen und Jugendliche ab dem 16. Lebensjahr. Die durchschnittliche Verweildauer ist abhängig von der Erkrankung und liegt bei ca. 6-12 Wochen. Daneben sind kurze Aufnahmen zur Prüfung und Stärkung der Behandlungsmotivation (1 bis 2-wöchige Behandlungszeit) und zur Krisenintervention möglich. Je nach Verfügbarkeit der Betten werden Patienten zur Krisenintervention jederzeit aufgenommen (bis 4-wöchige Behandlungszeit).
Durch die enge Zusammenarbeit mit anderen Kliniken und Abteilungen der Universitätsmedizin besteht die Möglichkeit, auch schwerer körperlich erkrankte Patienten oder Patienten mit einem komplexen körperlichen und psychischen Erkrankungsgeschehen zu behandeln. Die Behandlung chronischer Schmerzpatienten erfolgt in enger interdisziplinärer Abstimmung mit dem Interdisziplinären Schmerztherapiezentrum. Die Aufnahme erfolgt in der Regel nach einem Vorgespräch in der Ambulanz. Beispiele aus unserer Behandlung finden Sie in der Fernsehreportage „Herz aus Eis“ (2007).
